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Arcandor-Chef Thomas Middelhoff bleibt in Haft – Zelle wird alle 15 Minuten kontrolliert

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Er gehörte zu den einflussreichsten Managern  – Nun sitzt er im Gefängnis!

Der ehemalige Arcandor-Chef Thomas Middelhoff bleibt vorläufig in Haft. Die 15. Strafkammer des Essener Landgerichts verurteilten den Ex-Spitzenmanager, wegen Untreue in 27 Fällen und Steuerhinterziehung, zu drei Jahren Haft ohne Bewährung.

Auch Fluchtgefahr bestehe bei dem früheren Manager, weshalb er direkt im Gerichtssaal in Gewahrsam genommen wurde. Gründe hierfür seien Middelhoff´s Wohnsitz im Ausland, die Höhe der verhängten Freiheitsstrafe und die berufliche Situation. Ebenso besteht die Befürchtung,das sich der ehemalige Manager, in der JVA Essen, sich was antun könnte und somit wird die Zelle alle 15 Minuten kontrolliert. Allerdings seien derartige Kontrollen, für Häftlinge, die zum ersten Mal im Gefängnis sitzen und mit der Situation überfordert sind, üblich.

Für Thomas Middelhoff droht ,neben seiner Haftstrafe, eine weitere Niederlage. Allerdings als Kläger. Middelhoff fordert im Verfahren,eine Summe von gut 100 Million Euro von der Privatbank Sal. Oppenheim. Er sei bei der Anlage in mehrere Fonds (Oppenheim-Esch-Fonds) falsch beraten worden. Sal. Oppenheim verlangt allerdings im Gegenzug, dem Richter zufolge, ebenfalls mehr als100 Millionen Euro von Middelhoff, da er diverse Darlehnen nicht zurück  gezahlt hat. Nach derzeitigem Sach-und Streitstand, sieht es aber für den Kläger schlecht aus. Die Entscheidung soll am 3. Februar verkündet werden.

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Insolvenz

Einzelhandelskette Strauss Innovation droht die Insolvenz

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Rote Zahlen schreibt die Einzelhandelskette Strauss Innovation und steht nun vor der Insolvenz. Insgesamt 1400 Mitarbeiter sind betroffen und bangen um ihren Arbeitsplatz. Nun sucht das Konzern Schutz vor Gläubigern.

Die Warenhauskette hat ein sogenanntes Schutzschirmverfahren, einer Vorstufe der Insolvenz, beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt und hofft so auf Rettung vor dem Ende. Ein Schutzschirm wurde für Firmen wie unter anderem Strauss Innovation erschaffen, die kurz vor der Pleite stehen, um Großkonzerne aus Notsituationen zu befreien.

In Kürze soll entschieden werden, wie es nun weitergeht und ob die 96 Filialen weiter bestehen bleiben. Außerdem wurde vom Gericht, ein Sachverwalter beauftragt, der ein Sanierungskonzept erstellen wird. Trotz alledem bleiben die Ladengeschäfte geöffnet und auch Garantie-und Gewährleistungsansprüche, bleiben dem Kunden erhalten.

Strauss Innovation gibt vor allem der „Wetterlage“ die Schuld an dem Missstand.  Durch den milden Winter, stand der Verkauf von Winterkleidung im Rückstand und wurde somit negativ beeinflusst. Die Handelskette bietet ein hohes Sortiment an Mode, Lebensmittel, Weine und auch Möbel und Accessoires.

Warenhäuser stehen vor allem durch den Online-Handel massiv unter Druck und so steigt die Konkurrenz stetig. In den vergangen Jahren gab es mehrere Pleite-Vorfällen. Unter anderem der Baumarktkonzern „Praktiker“  und die Drogerie Handelskette „Schlecker“.

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Milch wird billiger

Aldi senkt Preis für Milchprodukte

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Der Discounter Aldi senkt die Preise für Milchprodukte radikal. Aufgrund des Überangebots werden zwar nicht nur Milchprodukte um satte 14 Prozent im Preis gesenkt, auch Quark und Sahne werden 4 bis 6 Cent günstiger. Demnach kostet ab Montag eine Tüte Milch nicht wie gewohnt 69 Cent sondern nur noch 59 Cent, wie Aldi Nord und Aldi Süd mitteilte. Zudem reduzieren beide Discounter-Ketten auch die Preise für Hackfleisch, Bratwurst und auch Schweinekoteletts. Da Aldi Marktführer ist, ist es nicht auszuschließen, dass andere Discounter nachziehen und ebenfalls die Preise für Milch-und Fleischprodukte senken.

Innerhalb kürzester Zeit hat Aldi somit zwei Preissenkungen bei Milchprodukten durchgeführt. Anfang Oktober wurden die Preise für Milch, Frisch-und Schmelzkäse und Käseaufschnitt um gewaltige 13 Prozent reduziert. Die Konkurrenz, wie Rewe, Edeka und Norma zogen unmittelbar nach und senkten ebenfalls die Preise. Auch die Edeka-Tochter Netto und Penny folgten der Preissenkung binnen weniger Stunden.

Die Milchpreise auf den Erzeugermärkten stehen unter massivem Druck. Grund dafür ist nicht nur das russische Einfuhrverbot für Milchprodukte im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise und die nachlassende Nachfrage chinesischer Kunden, auch die hohe Milchanlieferung in Deutschland trägt dazu bei. Durch die hohe Nachfrage, die weltweit besteht, erreichte das von den Molkereien gezahlte Milchgeld 2013, einen Höchststand. Im März dieses Jahres begann nach der enormen Preissenkung, ein kontinuierlicher Abwärtstrend.

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter reagierte kritisch auf die radikale und schnelle Preissenkung.“Wir steuern wieder auf eine Krise zu“, so der Verbandssprecher,

 

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Puma setzt auf Grün – Verzicht auf Textilchemie

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Ein richtiges Zeichen von Puma?

Immer mehr Menschen finden den Hang zu nachhaltigen und schadstofffreien Produkten.  Auch die Umweltorganisation Greenpeace hat auf Giftstoffe in Sportkleidung aufmerksam gemacht.

Schon Anfang des Jahres hat Greenpeace 33 Produkte der WM-Kollektion genauer unter die Lupe genommen und das Ergebnis war erschreckend. 16 Produkte waren von Adidas, 15 von Nike und 2 von Puma. Insgesamt 20 Artikel davon, waren für Kinder bestimmt.   –  So gut wie fast alle Produkte waren von gefährlichen Chemikalien befallen unter anderem waren einige dieser Schadstoffe so gefährlich, dass sie die Fruchtbarkeit und Geschlechtsorgane schädigen, das Immunsystem,  und auch das Tumorwachstum fördern.

Adidas hat daraufhin reagiert und nun folgt auch Puma. Jetzt möchte der Sportartikelhersteller auf der grünen Welle mitreiten und bis Ende 2017 sollen in den Produkten, keine  per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) mehr vorkommen.

Schadstoffe wie  Alkylphenole geben der Kleidung, bei Schmutz und Wasser, einen Abperleffekt, sind aber für die Gewässer äußerst schädlich und tragen viel zur Trinkwasserverschmutzung bei. Ebenso gelangen beim Waschen der Textilien, gewisse Substanzen in die Kläranlagen und Schaden somit der Umwelt.

Greenpeace ist sehr erfreut über die Entscheidung des Herstellers und ist der positiven Überzeugung, in eine „giftfreie“ Zukunft zu steuern.

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Roboter „Hitchbot“ erkundet Kanada

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Für die Kanadier müsste dies ein faszinierender Augenblick gewesen sein, als der sympathisch anzusehende Roboter „Hitchbot“ ihnen über den Weg trampte. Bekleidet mit gelben Gummistiefeln, Gliedmaßen aus Schaumstoff und Handschuhen, ist der kanadische Freak per Anhalter durch das Land gereist.

Die Deutsche Computerphilologin Frauke Zeller von der Ryerson-Universität in Toronto und der Kommunikationswissenschaftler David Harris Smith von der McMaster-Universität in Hamilton schickten den Roboter am 27.Juli auf Reisen. Mittlerweile ist der kanadische Held in Victoria angekommen und wurde herzlich mit einer Welcome-Party empfangen.

Eine Mischung aus sozialem Experiment und Kunstprojekt wurde entwickelt um philosophische Fragen zu klären. „Können Roboter Menschen Vertrauen?“ Ohne jeglicher Kontrolle ließen sie das Experiment durch Kanada trampen. Lediglich GPS-Koordinaten standen zur Verfügung um den Aufenthalt von Hitchbot zu verfolgen und eine Gebrauchsanleitung ist am Körper befestigt damit Fahrer Ihn beispielsweise am Zigarettenanzünder stecken können um seinen Akku aufzuladen. Der Rest wird vom Schicksal begleitet.

Durch eine Integration der Chatbot-Software Cleverscript, einem automatischen Plaudermodus, kommt der Roboter mit den Menschen schnell ins Gespräch und macht sich damit umso sympathischer. Parallel dazu kann er über das Wetter berichten und auch Wikipedia-Einträge erklären. 

Die Menschen haben Hitchbot ins Herz geschlossen und nehmen Teil an seinem Wohlbefinden. Auch Frauke Zeller ist überwältigt vom großen Interesse in den sozialen Medien: „Viele der Menschen, die seine Reise verfolgen, werden ihn niemals treffen oder anfassen. Und sie bauen trotzdem eine Nähe zu ihm auf und entwickeln positive Gefühle.“ 

Nach solch einer weltweit positiven Resonanz, ist eine Weiterentwicklung des Experiments nicht auszuschließen. Auch in den USA ist das Interesse groß. Für die Roboter-Mama wäre Europa das nächste Ziel, aber dafür müsste Hitchbot weitere Sprachen erlernen.

 

 

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Schäuble und die Tabaksteuer

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Insgesamt 18 Milliarden Euro, soviel hat der deutsche Bund mit Genuss-steuern im vergangenen Jahr eingenommen. Davon kamen allein rund 14 Milliarden aus der Tabaksteuer. Stolze Summen, die wohl dem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sehr erfreuen werden.

Oben erwähnte Daten, die vom Statistischen Bundesamt ermittelt wurden, zeigen das die Tabaksteuer nach der Mineralölsteuer die ertragreichste Verbrauchersteuer in Deutschland ist. Danach folgen die Branntweinsteuer mit 2.1 Milliarden Euro, die Kaffeesteuer mit 0,1 Milliarden Euro, die Biersteuer mit 0,7 Milliarden Euro, die Schaumweinsteuer mit 0,4 Milliarden Euro und als letztes die Alkopopsteuer (Mischung aus Softdrink und Alkohol) mit 0,2 Milliarden Euro.

Der Hauptanteil der gesamten Einnahmen stammen aus dem Verkauf von Zigaretten. Aber durch die Steuererhöhung im letzten Jahr sinkt die Zahl der versteuerten Zigaretten konstant. „Nur“ noch 80 Milliarden Zigaretten wurden letztes Jahr versteuert welches der niedrigste Wert seit der deutschen Wiedervereinigung ist.

Der Deutsche Zigaretten Verband (DZV) teilte mit, das im Jahre 2012 insgesamt 21,5 Milliarden unversteuerte Zigaretten geraucht wurden Und weitere 18,8 Milliarden Zigaretten die in anderen EU-Mitgliedstaaten oder aus Duty – Free – Ware ganz unversteuert waren.

Das ergibt sich aus der Ipsos – Entsorgungsstudie die vom TÜV begleitet und vom HWWI (Hamburgisches Weltwirtschaftsinstitut) in ihrer Methodik bestätigt wurde. 2,7 Millionen Schmuggelzigaretten, die überwiegend aus der Ukraine und Russland kamen, verursachen ökonomische Schäden von schätzungsweise 600 Millionen Euro im Jahr. Für die Industrie und den Handel ergaben sich im Jahre 2012 durch die 21,5 Milliarden in Deutschland nicht versteuerten Zigaretten ein Steuerschaden von bis zu 1,2 Milliarden Euro.

Noch im Jahre 2002 hat eine Schachtel Zigaretten mit 19 Zigaretten 3,00 Euro gekostet. Im Vergleich zu heute bekommt man die gleiche Menge für durchschnittlich 5,20 Euro.

 

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Lego – Haus in Dänemark

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Ein 23 Meter hohes Gebäude, im Lego – Stein – Look, wurde in der dänischen Heimatstadt Billund gebaut. Damit soll es die erste Anlaufstelle für Lego-Fans werden. Es soll deutlich machen, dass es dem Unternehmen nach einer langen Krise wieder besser geht.

Optisch soll das Lego – Haus wie ein Stapel riesiger Lego – Steine aussehen und sich auf eine Größe von 12.000 Quadratmeter erstrecken. Eine neue und andere Dimension, die wir bis her noch nie von Lego kannten und soll 250.000 Besucher pro Jahr anlocken.

Das Lego – Haus wird einiges anbieten, was für die Besucher besonders Attraktiv werden wird.  Ein Café zum Verweilen und ebenfalls einen Lego – Store umgeben von sogenannten Spielzonen, die über eine Treppe aus Lego – Steinen, zu erreichen sein wird. Spielerische sowie denkerische Erfahrungen soll das Gebäude bieten sowie ein Treffpunkt für alle Generationen. Besonders interessant sind die Einblicke in die 80 – jährige – Lego -Geschichte.

Im Jahre 2004, vor genau 10 Jahren,litt das Unternehmen enorm : Ende 2003 sank der Umsatz um etwa 30 Prozent und Schulden in Höhe von 670 Millionen Euro hatten sich angehäuft. Nicht nur das die Lego – Spiele – Sets sich schlechter verkauften auch die Computerspiele verkauften sich unter den Erwartungen.

Wie kam es nun zu dieser radikalen Trendwende? Jorgen Vig Knudstorp, der ehemaliger McKinsey – Berater, sanierte das Unternehmen und es mussten bedauerlicher Weise 1200 Mitarbeiter die Firma verlassen. Dieser Schritt war ein großer Punkt für den erneuten Aufstieg des Konzerns wodurch es Lego wieder besser ging. Die Zahlen sprechen für sich und so hat sich der Umsatz fast verdreifacht. 

Neben dem Gebäude in Billund,gibt es in den USA, Deutschland und auch Dänemark insgesamt sechs Legoland – Freizeitparks.

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Hightech

Mit Hightech Fahrradschloss gegen Fahrraddiebe

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Offizielle Zahlen ergeben, dass alle zwei Minuten in Deutschland ein Fahrrad gestohlen wird. Immer mehr Diebstähle kommen ans Licht und die Liste ist lang. Nun wollen sich Fahrradfahrer wehren. Und zwar mit getunten, digitalen und hochmodernen Fahrradschlössern die die Diebe Abschrecken.

Schon lange sind Fahrräder nicht nur Fortbewegungsmittel, sie zeichnen sich durch neuartiges Design aus und geben ein echtes Statement ab. Für Fahrraddiebe ist dies eine gefundenes Fressen, denn leider sind die Sicherheitsmöglichkeiten, nicht das was sie versprechen. Mehrere Start-up Unternehmen in den USA und in Europa wehren sich mit moderner Elektronik. Verfolgung per Satellitennavigation (GPS), die die Diebe mit erschreckender Alarmanlage verjagen sollen.

Das kalifornische Unternehmen „Mesh Motion“ entwickelte das Bügelschloss „Bitlock„. Somit kann der Fahrrad -Besitzer mit seinem Smartphone via Bluetooth- oder WLAN-Funk sein Fahrrad verriegeln. Eine weitere faszinierende Methode ist das Bügelschloss „SkyLock„, es registriert per Funk, wenn sich das Handy des Besitzers nähert und auf intelligenter Weise, entsperrt sich das Schloss automatisch. Aus England stammt eine ultimative Arlamanlage – GPS-Ortung und Sirene in einem. Vor Vandalismus geschützt, befindet sich das GPS-Modul in einem Kasten, nahe der Hinterachse.

Durch einen Hinweis auf dem Fahrrad „Dieses Rad ist elektronisch gesichert“ fühlen sich die Diebe unsicher und ergreifen die Flucht von ganz alleine.

Natürlich werden die elektronischen Helfer einiges kosten aber wer einige Tausend Euro für ein Rennrad hinlegt, für denjenigen dürfte dies auch kein Problem sein. Für Fahrrad-Besitzer ist dies ein moderner Schritt und für einige bestimmt die Lösung für ein bestehendes Problem.

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Verpackungswahn

Der Kampf gegen den Verpackungswahn

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Verpackte Lebensmittel sind im Supermarkt eine Normalität. Salat in Plastiktüten, Jogurt im Plastikbecher oder auch Milch im Tetrapack. Nun wollen immer mehr Händler Lebensmittel verpackungsfrei verkaufen.

Millionen von Menschen kaufen täglich ein und die Lebensmittelverpackung ist dabei eine großes Problem. Jeder Deutsche entsorgt mehr als 200 Kilogramm Verpackungsmüll pro Jahr. Ein Großfamilienhaushalt sogar bis zu einer Tonne Müll.

Nun wurde in Kiel ein Supermarkt namens „Unverpackt“ eröffnet, der die Lebensmittel komplett ohne Verpackung anbietet. „Lose, „nachhaltig“ und „gut“ lautet das Motto und der Trend findet in Deutschland immer mehr Anhänger.

Der Supermarkt wurde auf eine ganz neuartige Weise konstruiert und bietet allen Komfort, den ein Einkäufer braucht. Ein Konzept das Früchte trägt –  kein grelles Neonlicht, keine endlosen Regale und auch keine engen Gänge. Hier soll auf das Wohl der Endverbraucher geachtet werden. Die Ware im Supermarkt „Unverpackt“ ist sozusagen nackt – verhüllte Lebensmittel sind hier nicht aufzufinden. Stattdessen werden Nudeln, Mehl und Kaffee in Spendern angeboten. Und auch Öl und Essig kann man sich abzapfen. Anstelle von Plastiktüten transportiert man seine Lebensmittel in Flaschen und Einweggläsern und einige Unverpackt-Kunden bringen ihre Transportmittel selber mit.

Auch in der Hauptstadt haben sich zwei Gründerinnen in kürzester Zeit durch eine Crowdfunding-Plattform, ihren Traum erfüllt und einen Supermarkt namens „Original Verpackt“ erschaffen. Hier gilt ein ähnliches Prinzip. Keine Plastiktüten und auch keine Verpackungen. Deutschland wehrt sich gegen den Verpackungswahn und stellt sich auf die ökologische Seite. Ob es nur bei einem kurzfristigen Trend bleibt oder sich doch länger bewährt, ist fraglich.

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Die Null-Grenzkosten Gesellschaft

Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft – Jeremy Rifkin

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Ich habe die letzten Tage interessiert das neue Buch des Bestseller Autor Jeremy Rifkin gelesen. Allein der deutsche Titel: Die Null Grenzkosten Gesellschaft: Das Internet der Dinge, Kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus klang für mich mehr als interessant, sodass ich es mir direkt bestellt habe. Und ich muss sagen der Inhalt ist genau so interessant wie sein Titel. Ein Blick in die Zukunft unserer technologischen Gesellschaft.

Das Ende des Kapitalismus? Kann das sein? Zugegeben der Titel ist etwas reißerisch aber beschreibt ganz gut was in den nächsten Jahren oder Jahrzenten mit der Gesellschaft passieren kann. Das Buch behandelt viele aktuelle technologische Themen und bestätigt Rifkin als einen Visionär neuer Technologien. Die Grenzkosten werden aufgrund der weltweiten Vernetzung weiter sinken und große Unternehmen müssen flexibel sein um sich den stetigen Wandel anzupassen. Durch die geringen Kosten haben selbst kleine Unternehmen eine Chance ein „Global-Player“ zu werden.

WhatsApp zum Beispiel. Der Messenger Dienst wurde im Frühjahr 2014 von Facebook für 19 Milliarden Dollar übernommen. Das Unternehmen hat gerade einmal an die 30 Mitarbeiter und nun einen Wert der größer ist als der der deutschen Post oder von ThyssenKrupp.

Ob und in welcher Form seine Thesen auch eintreffen ist heute noch schwer zu beantworten. Ein Teil wird aber mit Sicherheit die Gesellschaft verändern. Wen der aktuelle Wandel der Gesellschaft, vorwiegend bestimmt durch das Internet, interessiert, der sollte das Werk: Die null Grenzkosten Gesellschaft von Jeremy Rifkin durchaus mal in seinen Händen halten, denn es ist ein guter Beitrag zur Zukunft der digitalen Welt.

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