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Online-Handel mit bedrohten Wildtieren boomt

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Es sind Zahlen die erschrecken – 33.006 bedrohte Wildtiere, Wildtierteile-und produkte werden jährlich im Internet zum Verkauf angeboten.

Im Jahre 2014 hat der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) auf 280 Internetplattformen, verteilt auf 16 Ländern, genauer nachgeforscht und kam zu diesem Ergebnis.  Der Internet-Handel boomt und ist somit eine noch höhere Bedrohung für die schon ohnehin gefährdeten Arten.

Die anonymen Käufer und Verkäufer schrecken vor nichts zurück und sind skrupelloser denn je. Bedrohlicher Weise steigt die Nachfrage stetig – 2008 waren es lediglich 7000 Angebote auf 183 Plattformen.

Auch Deutschland ist kein ungeschriebenes Blatt und so fand man auf 13 Handels-Portalen insgesamt 1666 Anfragen, in denen 4837 geschützte Tiere und Tierprodukte angeboten wurden. Insgesamt ergab sich eine Summe von mehr als 7,8 Millionen Euro.

Ein Großteil waren geschützte Schildkröten und Elfenbein-Angebote. Auch waren exotische Vogelarten und Wildtierprodukte-oder teile vom Handel betroffen.

Die Organisation verlangt schärfere Gesetzte und auch mehr Einsatz von der Polizei und dem Zoll. Auch die Handelsplattform Ebay hat seit 2009 den Verbot von Elfenbein, eingeführt.

Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife kritisiert vor allem die zu große Transparenz und die Leichtfertigkeit mit dem Handel bedrohlicher Tiere und Produkte, nach und außerhalb in Europa. Klare Gesetzte und Regeln müssen geschaffen werden. In Europa sei der Verkauf von Wildfängen erlaubt, di wiederum in ihren Herkunftsländern geschützt seien.

Die begehrtesten Angebote seien momentan die Borneo-Taubwarane (8000 Euro je Paar), der neuseeländische Waldgecko (5300 Euro je Paar) und auch die fransige Baumschleiche (2800 Euro je Paar).

 

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