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Niederlande und Neu-Delhi verbieten Uber

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Der Online-Vermittlungsdienst Uber, gesteuert via App, bekommt immer mehr Gegenwind. Die Vermittlung findet zwischen Fahrgästen und Fahrern ihres eigenen Autos statt und bringt die Fahrgäste an ihren gewünschten Ort. Hört sich ziemlich simpel an, ist traditionellen Taxiunternehmern aber ein Dorn im Auge. Der Betreiber dieser App mit dem Namen Uber verdient an jeder vermittelten Fahrt 20 Prozent des Fahrpreises. Ein Unternehmen, das in kürzester Zeit im großen Stil expandierte und einen Umsatz von 213 Millionen machte.

Mittlerweile kommt jedoch immer wieder Gegegenwind für die Vermittlungs-App auf. Nach einer Vergewaltigungsfestnahme, in Neu-Dehli, gegen einen  Fahrer wurde die App in der indischen Hauptstadt verboten. Nun verbietet man auch in der gesamten Niederlande die sogenannte Taxi-App. Für das Gericht in Den Haag, ist die Beförderung von Fahrgästen, ohne Lizenz, gesetzeswidrig. Der Richter geht allerdings noch einen Schritt weiter und droht der Firma, ein Bußgeld in Höhe von 100.000 Euro, für den Fall, das sie gegen das Gesetzt handeln. Auch die Fahrgäste müssen mit einem Strafgeld in Höhe von bis zu 40.000 Euro rechnen. Jedoch besteht Uber weiter auf seinen Fahrdienst, denn durch die private Vermittlung zahlen die Gäste weniger als bei einem Taxi.

„In diesen Fällen verstößt auch Uber gegen das Gesetz, weil es eng mit diesen Fahrern zusammenarbeitet und an dem Erlös beteiligt ist“, erklärte das Gericht. Für den Richter ist das Urteil noch längst nicht der letzte Schritt gewesen.

Uber selbst kündigte an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.

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