energydrinks

Litauen : Verbot von Verkauf von Energydrinks an Minderjährige

Share Button

Seit Anfang November ist der Verkauf von Energydrinks an Minderjährige in Litauen verboten. Man warnt vor Abhängigkeit, Hyperaktivität, Übelkeit, Erbrechen und Krampfanfälle. Laut einer Umfrage trinken 10 Prozent der litauischen Kinder und Jugendlichen mindestens einmal pro Woche einen Energydrink. Für die Behörden definitiv zu viel und mit dem Gesetzt soll sich einiges ändern.

Auch in Deutschland wird in Erwägung gezogen das Gesetzt einzuführen, um Kinder und Jugendliche vor dem Koffein und dem Taurin zu schützen.

Dieser Schritt sorge weltweit für eine positive Resonanz. “ Das ist ein revolutionärer Fortschritt in der Welt“, so Almantas Kranauskas, ein ranghoher Vertreter des Gesundheitsministeriums. In vielen Ländern hielt die Regelung leider nicht von Dauer. 2008 wurde in Frankreich ebenso ein Verbot von Red Bull eingeführt, das aber nach kurzer Zeit  wieder gekippt worden war. Auch Dänemark und Norwegen schlossen sich an, was ebenfalls nicht lange anhielt.

Besonders beunruhigend ist nicht nur der viele Koffein-und Tauringehalt in den Energydrinks, besonders gefährlich wird es in Kombination mit Alkohol.

Eine Studie ergab, dass 68 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren, Energydrinks zu sich nehmen. Ebenso konsumiert jedes fünfte Kleinkind unter zehn Jahren, Energy-Getränke. bei Erwachsenen sind es 30 Prozent.

Es gibt gute Gründe für den Verbot in Litauen. Red Bull versprach, durch den Konsum von einem Energydrink, eine Steigerung des Konzentrationsvermögens und körperliche Leistungsfähigkeit. Eine falsches Werbeversprechen, das mit einem Bußgeld in Millionenhöhe, bestraft wurde.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.