Interessensgruppen im Unternehmen

Interessensgruppen im Unternehmen

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Es stellt sich häufig die Frage, wer hat eigentlich Interesse daran das es einem Unternehmen gut geht. Das alles seine geordneten Bahnen läuft. Hierzu gehören natürlich auch die vorher schon beschriebenen Unternehmensziele.

Die wohl wichtigste Interessensgruppe sind die Eigenkapitalgeber. Die Eigenkapitalgeber haben als oberstes Ziel das ihre Einlage vervielfacht wird. Sie wollen Profit, Gewinnmaximierung. Das ist durchaus legitim, da eben diese auch das Verlustrisiko ihrer Einlage zu befürchten haben. Weshalb auch die Ziele des Unternehmens oft mit denen der Eigenkapitalgeber verknüpft sind.

Nur wenn alles auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist, was passiert mit den Interessen anderer Interessensgruppen im Unternehmen?

Intern sowie Extern gibt es viele verschiedene Gruppen die ihre Interessen durchsetzen wollen. Ganz weit vorne die Arbeitnehmer. Die Arbeitnehmer setzen ihre Interessen überwiegend im Bereich Entlohnung, Arbeitsbedingungen, Sicherheit des Arbeitsplatz, Familienfreundlichkeit und sonstige soziale Komponenten. Bereits hier entsteht ein großer Konflikt zwischen Eigenkapitalgebern und Arbeitnehmern. Wie kann man möglichst hohen Profit mit gerechter Entlohnung verbinden. Es ist nicht leicht alle Interessensgruppen zufrieden zu stellen. Externe Interessensgruppen im Unternehmen wie etwa die Kunden wünschen sich ein ausgezeichnetes Produkt zu einem fairen Preis. Zudem stehen oft persönlicher Kontakt und ausgezeichneter Service weit oben im Anspruchsranking. Aber auch hier setzt sich der Interessenskonflikt fort. Möglichst hoher Gewinn für das Unternehmen gegen faire Preise für die Kunden. Aber auch die Lieferanten oder die Öffentlichkeit wollen ihre Interessen durchsetzen. Ein Lieferant hofft auf ausreichende Aufträge und zuverlässige Bezahlung. Die Öffentlichkeit wird durch Steuereinnahmen ihren Anspruch am Unternehmen gerecht. Es muss also ein Kompromiss zwischen all diesen Interessensgruppen gefunden werden.

Doch wer setzt sich durch?

Die Eigenkapitalgeber tragen das komplette unternehmerische Risiko. Keiner gibt gerne seine Entscheidungsgewalt ab wenn es um eigenes Kapital geht.  Es ist somit sehr schwierig alle Interessengruppen zufrieden zu stellen. Am Ende wird es wie so oft darauf hinauslaufen das der Stärkere sich durchsetzt; und das sind nun mal die Risikotragenden Personen.

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