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Heiko Maas will mehr Transparenz bei Warentest

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Bundesverbraucherminister Heiko Maas (SPD) kritisiert die hohe Manipulationen bei Produkttests und möchte mehr Sicherheit für den Verbraucher schaffen. Einer der bekannten Fälle waren die gefälschten Tests bei der ADAC.

„Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass Produkttests und Umfragen nicht manipuliert werden“

Es soll nun in Zukunft strenger gehandelt werden und sogenannte Selbstverpflichtung, mitsamt einer Liste, soll kommende Woche veröffentlich werden. In der Liste werden Konzerne dazu verpflichtet, ihrer Identität offenzulegen um so mehr Transparenz für den Verbraucher zu gewähren und auch für einen verbesserten Überblick sorgen.

„Wer testet eigentlich die Tester?“

Zu den Unternehmen gehören die Stiftung Warentest, Ökotest oder das Computermagazin c´t Heise. Sie müssen somit Auskunft über Testmethoden, Eigentümerstruktur oder auch Grundzüge der Einnahmequellen preisgeben. Auch muss die Testberichterstattung vom Anzeigebereich strukturiert getrennt werden, das jede Einflussnahme ausgeschlossen werden kann. Ebenso muss der Verbraucher über Vorteile, Kriterien oder auch Urteile aufgeklärt werden.

Der Grund für drastische Maßnahmen, war die Manipulation des ADAC, bei der Preisverleihung „Gelber Engel“. Deutschlands größter Automobilklub rutschte in die größte Vertrauenskrise seit über 100 Jahren. „Die Gelben Engel“ manipulierte die traditionsreiche Liste der Lieblingsautos der Deutschen. 19 Millionen Mitglieder traf es wie ein Schlag ins Gesicht.

Obwohl der ADAC der Anstoß für die Selbstverpflichtung war, sind auch alle anderen „herzlich“ eingeladen etwas zu verändern, so Heiko Maas. Angeblich sollen die „Gelben Engel“ verstanden haben, dass das Vertrauen der Mitglieder, das A und O sei. Tatsächlich hat der ADAC eine komplett neue Umstellung veranlasst und möchte so das Vertrauen der 19 Millionen Mitglieder, wieder gewinnen.

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