gesetzlicher Mindestlohn

Gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland

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Der gesetzliche Mindestlohn ist ein Werkzeug des Staates um den Arbeitnehmer zu garantieren, dass er von seinem Lohn leben kann. Wer einen zu geringen Stundenlohn hat, kann meistens seine monatlichen Ausgaben nicht decken. Der Mindestlohn soll das in Zukunft verhindern. Immer mehr deutsche Politiker und Bürger sprechen sich für den Mindestlohn aus. In den meisten europäischen Ländern ist er schon lange Gang und Gebe. Es wird als entwürdigend empfunden, wenn Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer 40 Stunden die Woche arbeiten und danach außerdem noch zum JobCenter gehen müssen um sich und seine Familie ernähren zu können.

Auf der anderen Seite sagen bestimmte Arbeitgeber, dass sie sich aufgrund der wirtschaftlichen Situation, einen Mindestlohn nicht leisten können. Als Konsequenz würden sie dann Entlassungen vornehmen oder die Mehrkosten auf den Kunden abwalzen.

Zur Zeit gibt es einen Mindestlohn in verschiedenen Branchen. Jedoch gibt es keinen flächendeckenden für jeden Arbeitnehmer in Deutschland. Außerdem geht es beim Mindestlohn darum, dass sich Firmen mit Dumping-Löhnen gegenseitig unterbieten und somit den Lohn weiter runterdrücken. Aus sozialer Sicht, wird man wahrscheinlich nicht um einen flächendeckenden Mindestlohn drumherum kommen.

Da Deutschland eines der letzten verbliebenen Staaten Europas ist, läuft alles darauf hinaus, dass die Deutschen nachziehen werden. Expertenmeinungen gehen auseinander, ob der gesetzliche Mindestlohn sich schädlich oder positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken wird. Fest steht jedoch, das ein gesetzlicher Mindestlohn mehr motiviert arbeiten zu gehen, da man als Arbeitnehmer sich sein kann ein bestimmtes Einkommen zu erzielen. Der geforderte Mindestlohn beträgt 8,50 € in Deutschland und liegt somit im Mittelfeld im Vergleich zu Deutschlands Nachbarn.

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