Insolvenz

Einzelhandelskette Strauss Innovation droht die Insolvenz

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Rote Zahlen schreibt die Einzelhandelskette Strauss Innovation und steht nun vor der Insolvenz. Insgesamt 1400 Mitarbeiter sind betroffen und bangen um ihren Arbeitsplatz. Nun sucht das Konzern Schutz vor Gläubigern.

Die Warenhauskette hat ein sogenanntes Schutzschirmverfahren, einer Vorstufe der Insolvenz, beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt und hofft so auf Rettung vor dem Ende. Ein Schutzschirm wurde für Firmen wie unter anderem Strauss Innovation erschaffen, die kurz vor der Pleite stehen, um Großkonzerne aus Notsituationen zu befreien.

In Kürze soll entschieden werden, wie es nun weitergeht und ob die 96 Filialen weiter bestehen bleiben. Außerdem wurde vom Gericht, ein Sachverwalter beauftragt, der ein Sanierungskonzept erstellen wird. Trotz alledem bleiben die Ladengeschäfte geöffnet und auch Garantie-und Gewährleistungsansprüche, bleiben dem Kunden erhalten.

Strauss Innovation gibt vor allem der „Wetterlage“ die Schuld an dem Missstand.  Durch den milden Winter, stand der Verkauf von Winterkleidung im Rückstand und wurde somit negativ beeinflusst. Die Handelskette bietet ein hohes Sortiment an Mode, Lebensmittel, Weine und auch Möbel und Accessoires.

Warenhäuser stehen vor allem durch den Online-Handel massiv unter Druck und so steigt die Konkurrenz stetig. In den vergangen Jahren gab es mehrere Pleite-Vorfällen. Unter anderem der Baumarktkonzern „Praktiker“  und die Drogerie Handelskette „Schlecker“.

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