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Die Ausbreitung der tödlichen Seuche Ebola

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Der Virus Ebola versetzt momentan Menschen in große Panik. Mehr als 1000 Menschen sind bereits daran gestorben, die WHO (Weltgesundheitsorganisation) meldete weitere 1848 Fälle und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Epidemie breitet sich schlagartig und ohne jeglicher Kontrolle aus. Erst der letzte Verdachts-Fall von Ebola, kam aus Spanien. Hier wurde ein Patient mit Symptomen wie Fieber und Durchfall in die Klinik Alicante gebracht. Der Patient war kürzlich in seine Heimat Nigeria gereist und wurde in Spanien daraufhin sofort in Quarantäne gebracht. Zum Glück wurde Entwarnung gegeben.

Aber wie breitet sich die tödliche Seuche aus?

Forscher und Ärzte haben den Verlauf des Virus rekonstruiert und gaben nun die Ergebnisse ihrer Studie preis. Ein zweijähriges Kind aus dem Dorf Meliandou im Guéckédou-Distrikt in Guinea sei das erste Ebola-Opfer, als Patient Null, gewesen. Magenkrämpfen, Fieber und blutigen Stuhlgang waren die Symptome. Vier Tage später starb das Kind. Kurze Zeit später folgte die Mutter, seine dreijährige Schwester, seine Großmutter und eine Krankenschwester, die sie pflegte.

Die Dörfer Dandou Pombo, Gbandou und Dawa, die in unmittelbarer Nähe des Dorfes Guéckédou-Distrikt liegen, seien die nächste Anlaufstellen des tödlichen Virus. In der Zeit weiß noch niemand,wie es zu dem Tot der Familie kam. Vorsichtsmaßnahmen waren durch die Ungewissheit nicht gegeben.

Jeder Infizierte ist ein Multiplikator der Seuche und es starb nun auch ein sechstes Opfer, eine Hebamme aus Meliandou und einige Tage später ein Verwandter. Die Seuche breitet sich unfassbar schnell aus und begleitet die Menschen nun weiter ins Dorf Dandou  Pombo, wo weitere fünf Menschen zum Opfer des tödlichen Virus werden.

Die zahlen haben kein Ende und es erinnert an einen Horror-Film. Im nächstliegenden Dorf Baladou-Distrikt sterben 14 Menschen, im Farako-Distrikt vier, in Macenta 15 und in Kissidougou fünf. Innerhalb von einigen Monaten hat sich das Virus auf über zehntausenden Quadratkilometer verbreitet.

Bislang ist zudem noch kein Durchbruch in der Herstellung eines geeigneten Impfstoffes, der auch schnell in möglichst großer Anzahl hergestellt werden kann, gelungen.

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