Bevölkerungs Entwicklung, demografischer Wandel

Demografischer Wandel in Niedersachsen

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Schon lange ist abzusehen, dass durch die ständige sinkende Geburtenrate und die Landflucht ein negativer demografischer Wandel statt findet, bis 2030 sollen überall Arbeitsplätze verloren gehen. Anders in Niedersachsen. Für den westlichen Teil sehen Ökonomen eine wunderbare Zukunft. Es wurde analysiert, welche Auswirkung die Entwicklungen in den kommenden 16 Jahren auf den gesamten deutschen Arbeitsmarkt haben.

Laut einer Berechnung vom Hamburger Weltwirtschaftsinstituts wird im Jahr 2030 das westliche Niedersachsen ein von jungen Menschen bevölkerter Landstrich sein, der dem demografischen Wandel trotzt.

Es gibt nicht viele Orte, an dem Arbeitsplätze geschaffen werden.Durch die Landflucht und die sinkende Geburtenrate verschwinden in vielen Gegenden Arbeitsplätze. Anders ist das in den Landkreisen Emsland, Cloppenburg und Vechta in Niedersachsen. Hier wird der Arbeitsmarkt im Gegensatz besonders schnell wachsen. Bis zu 12% wachstum am Arbeitsmarkt wird hier teilweise erwartet.

Zu verdanken hat die Region das Wachstum der Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie, die in den letzten Jahrzehnten vollkommene Strukturen in dem Gebiet gebildet haben. Für alle Schritte in der Produktion gibt es Firmen direkt aus der Region. Ob Zucht, Schlachtung, oder spezieller Transport, alles ist räumlich ansässig.

Gelockt werden Arbeitnehmer schlichtweg durch eine günstige demografische Entwicklung. Günstiger Wohn- und Lebensraum für Familien laden Mitarbeiter regeltrecht in das Emsland ein.

Negativer demografischer Wandel im Osten

Im Osten sieht die Entwicklung wieder deutlich anders aus. Experten erwarten bis zum Jahr 2022 einbußen an Arbeitsplätzen von bis zu 22%. Bis zu jeden dritten erwerbsfähigen Arbeiter verlieren einige Kreise im Osten.
Ausgenommen oder nur leicht getroffen von dieser Entwicklung sind die metropolen wie Berlin, Leipzig, Dresden. Eine katastrophale Entwicklung, da sich Arbeitsplätze in die Regionen verschieben, in der zumeist genug qualifizierte Arbeitnehmer vorhanden sind.
Bis 2030 wird durch diesen Bevölkerungsschwund jeder zehnte Arbeitsplatz verloren gehen.
Ein solcher demografischer Wandel zieht weit mehr Folgen mit sich.

Ein Beispiel ist nur dass sich in Niedersachsen die betroffenen Gemeinden die Frage stellen müssen, ob Schulen und Kitas ausreichen – im Osten muss man über Schließungen nachdenken.

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