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Schwierige Zeiten für Schoko-Liebhaber von Ferrero Produkten?

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Unwetter und Frost erstatten der Türkei dieses Jahr schon frühzeitig einen Besuch. Der Frühjahr bot keine guten Bedingungen für eine ideale Ernte und somit fällt die Haselnuss- Ernte eher kärglich aus.

Das Unternehmen Ferrero hat sich bisher zu den Umständen noch nicht geäußert aber man geht davon aus, das Nutella, Hanuta und auch Ferrero Roche, demnächst teurer werden. Sinkt nämlich das Angebot, so steigen auch die Preise.

Falls die Haselnuss – Ernte in der Türkei weiterhin schlecht ausfällt, überlegt Ferrero die Nüsse aus einem anderen Produktionsland, wie dem US-Bundesstaat Oregon, zu kaufen. Allerdings müsste man hier mit Geschmacksveränderungen bei Nutella in Kauf nehmen, warnt die türkische Zeitung „Milliyet“

Provinzen wie Giresun, Trabzon, Rize und Ordu die als Haupt der türkischen Haselnuss-Produktion gelten, wurden vom Unwetter überrascht und zerstörte ein Teil der diesjährigen Ernte. 

Die Türkei gilt als weltweit größter Haselnuss – Produzent. Im vergangen Jahr erreichten sie eine Haselnuss – Ernte von 500.000 Tonnen und standen somit auf Platz 1. Die türkische Landwirtschaftskammer errechnet für 2014 eine Haselnuss – Ernte von gerade mal  370.000 Tonnen

Im vergangen Jahr bezahlte man für 1 Kilogramm Haselnüsse, Sechs türkische Lira. Das sind umgerechnet etwas mehr als 2 Euro. Inzwischen liegt der Preis bei Elf türkische Lira und ergibt ein Plus von mehr als 80 Prozent.

Nutella gehört zu eins der beliebtesten Brotaufstriche auf der ganzen Welt. Die Rezeptur ist bis Heute streng Geheim. Bekannt ist aber , das die Haselnüsse im Brotaufstrich eher eine Notlösung waren, als gewollt.

 

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ebola

Die Ausbreitung der tödlichen Seuche Ebola

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Der Virus Ebola versetzt momentan Menschen in große Panik. Mehr als 1000 Menschen sind bereits daran gestorben, die WHO (Weltgesundheitsorganisation) meldete weitere 1848 Fälle und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Epidemie breitet sich schlagartig und ohne jeglicher Kontrolle aus. Erst der letzte Verdachts-Fall von Ebola, kam aus Spanien. Hier wurde ein Patient mit Symptomen wie Fieber und Durchfall in die Klinik Alicante gebracht. Der Patient war kürzlich in seine Heimat Nigeria gereist und wurde in Spanien daraufhin sofort in Quarantäne gebracht. Zum Glück wurde Entwarnung gegeben.

Aber wie breitet sich die tödliche Seuche aus?

Forscher und Ärzte haben den Verlauf des Virus rekonstruiert und gaben nun die Ergebnisse ihrer Studie preis. Ein zweijähriges Kind aus dem Dorf Meliandou im Guéckédou-Distrikt in Guinea sei das erste Ebola-Opfer, als Patient Null, gewesen. Magenkrämpfen, Fieber und blutigen Stuhlgang waren die Symptome. Vier Tage später starb das Kind. Kurze Zeit später folgte die Mutter, seine dreijährige Schwester, seine Großmutter und eine Krankenschwester, die sie pflegte.

Die Dörfer Dandou Pombo, Gbandou und Dawa, die in unmittelbarer Nähe des Dorfes Guéckédou-Distrikt liegen, seien die nächste Anlaufstellen des tödlichen Virus. In der Zeit weiß noch niemand,wie es zu dem Tot der Familie kam. Vorsichtsmaßnahmen waren durch die Ungewissheit nicht gegeben.

Jeder Infizierte ist ein Multiplikator der Seuche und es starb nun auch ein sechstes Opfer, eine Hebamme aus Meliandou und einige Tage später ein Verwandter. Die Seuche breitet sich unfassbar schnell aus und begleitet die Menschen nun weiter ins Dorf Dandou  Pombo, wo weitere fünf Menschen zum Opfer des tödlichen Virus werden.

Die zahlen haben kein Ende und es erinnert an einen Horror-Film. Im nächstliegenden Dorf Baladou-Distrikt sterben 14 Menschen, im Farako-Distrikt vier, in Macenta 15 und in Kissidougou fünf. Innerhalb von einigen Monaten hat sich das Virus auf über zehntausenden Quadratkilometer verbreitet.

Bislang ist zudem noch kein Durchbruch in der Herstellung eines geeigneten Impfstoffes, der auch schnell in möglichst großer Anzahl hergestellt werden kann, gelungen.

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Roboter „Hitchbot“ erkundet Kanada

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Für die Kanadier müsste dies ein faszinierender Augenblick gewesen sein, als der sympathisch anzusehende Roboter „Hitchbot“ ihnen über den Weg trampte. Bekleidet mit gelben Gummistiefeln, Gliedmaßen aus Schaumstoff und Handschuhen, ist der kanadische Freak per Anhalter durch das Land gereist.

Die Deutsche Computerphilologin Frauke Zeller von der Ryerson-Universität in Toronto und der Kommunikationswissenschaftler David Harris Smith von der McMaster-Universität in Hamilton schickten den Roboter am 27.Juli auf Reisen. Mittlerweile ist der kanadische Held in Victoria angekommen und wurde herzlich mit einer Welcome-Party empfangen.

Eine Mischung aus sozialem Experiment und Kunstprojekt wurde entwickelt um philosophische Fragen zu klären. „Können Roboter Menschen Vertrauen?“ Ohne jeglicher Kontrolle ließen sie das Experiment durch Kanada trampen. Lediglich GPS-Koordinaten standen zur Verfügung um den Aufenthalt von Hitchbot zu verfolgen und eine Gebrauchsanleitung ist am Körper befestigt damit Fahrer Ihn beispielsweise am Zigarettenanzünder stecken können um seinen Akku aufzuladen. Der Rest wird vom Schicksal begleitet.

Durch eine Integration der Chatbot-Software Cleverscript, einem automatischen Plaudermodus, kommt der Roboter mit den Menschen schnell ins Gespräch und macht sich damit umso sympathischer. Parallel dazu kann er über das Wetter berichten und auch Wikipedia-Einträge erklären. 

Die Menschen haben Hitchbot ins Herz geschlossen und nehmen Teil an seinem Wohlbefinden. Auch Frauke Zeller ist überwältigt vom großen Interesse in den sozialen Medien: „Viele der Menschen, die seine Reise verfolgen, werden ihn niemals treffen oder anfassen. Und sie bauen trotzdem eine Nähe zu ihm auf und entwickeln positive Gefühle.“ 

Nach solch einer weltweit positiven Resonanz, ist eine Weiterentwicklung des Experiments nicht auszuschließen. Auch in den USA ist das Interesse groß. Für die Roboter-Mama wäre Europa das nächste Ziel, aber dafür müsste Hitchbot weitere Sprachen erlernen.

 

 

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Hightech

Mit Hightech Fahrradschloss gegen Fahrraddiebe

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Offizielle Zahlen ergeben, dass alle zwei Minuten in Deutschland ein Fahrrad gestohlen wird. Immer mehr Diebstähle kommen ans Licht und die Liste ist lang. Nun wollen sich Fahrradfahrer wehren. Und zwar mit getunten, digitalen und hochmodernen Fahrradschlössern die die Diebe Abschrecken.

Schon lange sind Fahrräder nicht nur Fortbewegungsmittel, sie zeichnen sich durch neuartiges Design aus und geben ein echtes Statement ab. Für Fahrraddiebe ist dies eine gefundenes Fressen, denn leider sind die Sicherheitsmöglichkeiten, nicht das was sie versprechen. Mehrere Start-up Unternehmen in den USA und in Europa wehren sich mit moderner Elektronik. Verfolgung per Satellitennavigation (GPS), die die Diebe mit erschreckender Alarmanlage verjagen sollen.

Das kalifornische Unternehmen „Mesh Motion“ entwickelte das Bügelschloss „Bitlock„. Somit kann der Fahrrad -Besitzer mit seinem Smartphone via Bluetooth- oder WLAN-Funk sein Fahrrad verriegeln. Eine weitere faszinierende Methode ist das Bügelschloss „SkyLock„, es registriert per Funk, wenn sich das Handy des Besitzers nähert und auf intelligenter Weise, entsperrt sich das Schloss automatisch. Aus England stammt eine ultimative Arlamanlage – GPS-Ortung und Sirene in einem. Vor Vandalismus geschützt, befindet sich das GPS-Modul in einem Kasten, nahe der Hinterachse.

Durch einen Hinweis auf dem Fahrrad „Dieses Rad ist elektronisch gesichert“ fühlen sich die Diebe unsicher und ergreifen die Flucht von ganz alleine.

Natürlich werden die elektronischen Helfer einiges kosten aber wer einige Tausend Euro für ein Rennrad hinlegt, für denjenigen dürfte dies auch kein Problem sein. Für Fahrrad-Besitzer ist dies ein moderner Schritt und für einige bestimmt die Lösung für ein bestehendes Problem.

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Verpackungswahn

Der Kampf gegen den Verpackungswahn

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Verpackte Lebensmittel sind im Supermarkt eine Normalität. Salat in Plastiktüten, Jogurt im Plastikbecher oder auch Milch im Tetrapack. Nun wollen immer mehr Händler Lebensmittel verpackungsfrei verkaufen.

Millionen von Menschen kaufen täglich ein und die Lebensmittelverpackung ist dabei eine großes Problem. Jeder Deutsche entsorgt mehr als 200 Kilogramm Verpackungsmüll pro Jahr. Ein Großfamilienhaushalt sogar bis zu einer Tonne Müll.

Nun wurde in Kiel ein Supermarkt namens „Unverpackt“ eröffnet, der die Lebensmittel komplett ohne Verpackung anbietet. „Lose, „nachhaltig“ und „gut“ lautet das Motto und der Trend findet in Deutschland immer mehr Anhänger.

Der Supermarkt wurde auf eine ganz neuartige Weise konstruiert und bietet allen Komfort, den ein Einkäufer braucht. Ein Konzept das Früchte trägt –  kein grelles Neonlicht, keine endlosen Regale und auch keine engen Gänge. Hier soll auf das Wohl der Endverbraucher geachtet werden. Die Ware im Supermarkt „Unverpackt“ ist sozusagen nackt – verhüllte Lebensmittel sind hier nicht aufzufinden. Stattdessen werden Nudeln, Mehl und Kaffee in Spendern angeboten. Und auch Öl und Essig kann man sich abzapfen. Anstelle von Plastiktüten transportiert man seine Lebensmittel in Flaschen und Einweggläsern und einige Unverpackt-Kunden bringen ihre Transportmittel selber mit.

Auch in der Hauptstadt haben sich zwei Gründerinnen in kürzester Zeit durch eine Crowdfunding-Plattform, ihren Traum erfüllt und einen Supermarkt namens „Original Verpackt“ erschaffen. Hier gilt ein ähnliches Prinzip. Keine Plastiktüten und auch keine Verpackungen. Deutschland wehrt sich gegen den Verpackungswahn und stellt sich auf die ökologische Seite. Ob es nur bei einem kurzfristigen Trend bleibt oder sich doch länger bewährt, ist fraglich.

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Die Null-Grenzkosten Gesellschaft

Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft – Jeremy Rifkin

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Ich habe die letzten Tage interessiert das neue Buch des Bestseller Autor Jeremy Rifkin gelesen. Allein der deutsche Titel: Die Null Grenzkosten Gesellschaft: Das Internet der Dinge, Kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus klang für mich mehr als interessant, sodass ich es mir direkt bestellt habe. Und ich muss sagen der Inhalt ist genau so interessant wie sein Titel. Ein Blick in die Zukunft unserer technologischen Gesellschaft.

Das Ende des Kapitalismus? Kann das sein? Zugegeben der Titel ist etwas reißerisch aber beschreibt ganz gut was in den nächsten Jahren oder Jahrzenten mit der Gesellschaft passieren kann. Das Buch behandelt viele aktuelle technologische Themen und bestätigt Rifkin als einen Visionär neuer Technologien. Die Grenzkosten werden aufgrund der weltweiten Vernetzung weiter sinken und große Unternehmen müssen flexibel sein um sich den stetigen Wandel anzupassen. Durch die geringen Kosten haben selbst kleine Unternehmen eine Chance ein „Global-Player“ zu werden.

WhatsApp zum Beispiel. Der Messenger Dienst wurde im Frühjahr 2014 von Facebook für 19 Milliarden Dollar übernommen. Das Unternehmen hat gerade einmal an die 30 Mitarbeiter und nun einen Wert der größer ist als der der deutschen Post oder von ThyssenKrupp.

Ob und in welcher Form seine Thesen auch eintreffen ist heute noch schwer zu beantworten. Ein Teil wird aber mit Sicherheit die Gesellschaft verändern. Wen der aktuelle Wandel der Gesellschaft, vorwiegend bestimmt durch das Internet, interessiert, der sollte das Werk: Die null Grenzkosten Gesellschaft von Jeremy Rifkin durchaus mal in seinen Händen halten, denn es ist ein guter Beitrag zur Zukunft der digitalen Welt.

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Absatz sinkt Nintendo

Nintendo flopt mit neuer Konsole

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Die Konkurrenz ist groß und dem japanischen Spielwarenkonzern Nintendo geht es immer schlechter. Zwar verkauft sich die Neuauflage von „Mario Kart“ gut aber das allein schützt nicht vor roten Zahlen.

Im vergangenen Quartal gab es einen Verlust von rund 72,5 Millionen Euro (9,9 Milliarden Yen). Hauptgrund dafür war, dass sich trotzt „Mario Kart 8“, die Konsole Wii U nicht ausreichend verkauft hat. Das beliebte Spiel verkaufte sich zwar 2,82 Millionen Mal, allerdings wurden nur 510,000 Konsolen verkauft. Trotz steigender Absatzzahlen der Wii U, die dreimal so hoch waren im Vergleich zum sehr schwachen Vorjahresquartal, machte der Konzern Verluste.

Allgemein tun sich die Spielentwickler mit neuen Ideen sehr schwer. Man fragt sich ob Nintendo die Krise schnell bewältigen kann. Feststeht das es für Nintendo nicht wirklich rosig aussieht und die Hoffnungen weiterhin am neuen „Mario Kart 8“ hängen.

Ein wichtiger Punkt der für Kopfzerbrechen sorgt ist sicherlich die Unsicherheit der klaren Zielgruppe. Auch der Preis einer Konsole ist mittlerweile sehr überholt. Die Nintendo-Konsole kostet zwischen 180 und 300 Euro, zudem muss pro Spiel mit 30 bis 40 Euro gerechnet werden. Einen entscheidenden Vorteil gegenüber Sony mit ihrer Playstation oder gegenüber Microsoft mit der XBOX One kann man nicht verbuchen. Vielmehr hinkt man entscheidend hinterher.

Mittlerweile boomt der Spielemarkt mit kostenlosen Spielen für Smartphones, Laptops und Tablets. Anschaffungen von teuren Spielen und Konsolen sind also verhältnismäßig eine kostspielige Investition.

Ein Umdenken des japanischen Konzerns ist unvermeidbar.Mit der Wii haben sie die altbewährten Gamer verscheucht, technisch war die Wii nur kurzfristig auf dem höchsten Stand und innerhalb der Spiele gab es nicht viel Neues zu entdecken. Im Moment  bleiben überwiegend nur noch die eingefleischten Nintendo – Fans übrig, die aber nicht dazu ausreichen um auf dem Spielemarkt zu überleben.

 

 

 

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Der Euro

Der Euro

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Im Europäischen Raum, zu dem auch Deutschland zählt, gilt der Euro als Währung. Im Jahr 2001 wurde der Euro in Deutschland bzw. in Europa eingeführt. Er löste zugleich mehrere bedeutende Währungen ab. Mittlerweile zählt er International zu den stärksten Währungen überhaupt.

Vorteile des Euros

Bis zur Einführung des Euros gab es zahlreiche Währungen, was für den europäischen Raum von Nachteil gewesen ist. Schuld waren die Wechselkurse, die sich ständig änderten. Währungen wie die D-Mark oder der französische Franc galten zwar als stark, doch im Vergleich zum dominanten US-Dollar waren diese Währungen nicht sehr bedeutend außerhalb ihrer Landesgrenzen.

Nicht nur die Unternehmen sondern auch die Bürger der EU-Mitgliedstaaten profitierten vom Euro. Um sich innerhalb der EU besser bewegen zu können bzw. nicht ständig Geld wechseln zu müssen, wurde der Euro eingeführt. Der Euro sollte allerdings nicht nicht immer Euro heißen. Die ersten Ideen, innerhalb Europas eine gemeinschaftliche Währung zu etablieren, kamen in den späten 70er Jahren auf. Deutschland und Frankreich waren besonders darum bemüht, eine europäische Gemeinschaftswährung zu etablieren. Damals trug die erste Rechnungseinheit die Bezeichnung ECU. ECU steht für European Currency Unit (Europäische Währungseinheit). Mit dem ECU wurde der erste Grundstein geschaffen. Die Bedeutung des ECU war jedoch nicht allzu hoch bemessen. Zwar wurde der Wechselkurs des ECU regelmäßig überprüft und an die Währungen der einzelnen EU-Mitgliedstaaten (damals gab es anstelle der EU die EG) angepasst, doch Zahlungen wurden mit dem ECU nur selten getätigt. Am 1. Januar 1999, wurde der ECU vom Euro abgelöst. Weil die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung beschlossen war, folgte schon kurz darauf die langsame Umstellung. Der offizielle Umtauschkurs der Deutschen Mark zu einem Euro beträgt 1,95583 DM.

 

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Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit

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Arbeitslosigkeit ist für alle Betroffenen nach einiger Zeit eine große psychische Belastung. Hoffnungslosigkeit macht sich breit und es werden oft bestimmte soziale Kontakte gemieden. Dies führt nicht selten zu einer psychischen Erkrankung des Arbeitslosen. Durch Schuldgefühle die entstehen können verliert der Betroffene an Handlungsfähigkeit und Selbstvertrauen. Diese Dinge führen immer Tiefer in die gefühlte Ausweglosigkeit vieler Arbeitslose.

Volkswirtschaftlich entsteht ebenfalls ein erheblicher Schaden. Es gibt direkte wirtschaftliche Folgen wie beispielsweise einen Ausfall der Nachfrage. Arbeitslose sind keine Steuerzahler (direkte Steuern) und zahlen auch keine Sozialversicherungsbeiträge. Krankheiten nehmen zu, da der Arbeitslose in einer schlechten psychischen Verfassung ist. Eine erhöhte Arbeitslosigkeit in einer Volksrepublik hat auch ein Ansteigen der Kriminalitätsrate zur Folge. Unterschieden wird zwischen folgenden Arten der Arbeitslosigkeit:

 * Konjunkturelle Arbeitslosigkeit

Diese tritt auf bei einer schwachen Konjunktur. Die Nachfrage geht zurück.

* Strukturelle Arbeitslosigkeit

Bei einem Wandel in der Wirtschaftsstruktur kann diese Art der Arbeitslosigkeit auftreten. Zum Beispiel bei Abwanderung eines Wirtschaftssektor.

* Technologische Arbeitslosigkeit

Diese entsteht wenn neue Entwicklungen am Arbeitsmarkt eingeführt werden. Derzeit ist der Bereich der Kommunikations- und Informationstechnologien der am stärksten und schnellsten wachsende.

* Friktionelle Arbeitslosigkeit

Bei Aufgabe des alten Arbeitsplatzes und dem Eintritt in ein neues Arbeitsverhältnis vergeht Zeit

* Saisonale Arbeitslosigkeit

Jahreszeitlich bedingte Beschäftigungsschwankungen (z.B. in der Landwirtschaft, im Baugewerbe, in der Gastronomie).

* Verdeckte Arbeitslosigkeit

Arbeitslose ohne Arbeitslosenunterstützung. z.B. Schulabgänger

In Deutschland waren in den Jahren 2011 bis 2013 zum ersten Mal seit Anfang der 90er-Jahre weniger als drei Millionen Personen arbeitslos gemeldet. Im Juni 2014 betrug die Arbeitslosenquote in Deutschland 6,5 Prozent. Somit liegen die Deutschen unter dem EU-Durchschnitt von zur Zeit 10,4%.

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Wirtschaften

Wirtschaften in Zeiten von Facebook und Co.

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Wirtschaften in Zeiten von Facebook und Co. wird immer wichtiger. Die Möglichkeiten im heutigen World Wide Web scheinen nahezu Unendlich für jeden der sein Produkt vermarkten oder für seine Dienstleistungen werben möchte. Es kann zu jeder Zeit für Produkte aller Art eine Homepage oder eine Facebook Seite erstellt werden. Im Gegensatz zu früher hat man somit riesiges Potential um seine Zielgruppe als Unternehmer zu erreichen.

Vor allem Dienstleister wie Versicherungen oder Telekommunikationsanbieter haben deutlich mehr Möglichkeiten Kunden zu erreichen und können so für geringere Kosten, wesentlich mehr für sich werben. Eine Facebook Seite zu erstellen geht schnell und ist vor allem kostenlos. Auch der Weg zum Store ist nicht mehr von Nöten, da man lediglich mit wenigen Klicks, einen Vertrag über das Internet abschließen kann. Man erreicht Mitarbeiter über Mails oder per Chat, Kundenanfragen sind im besten Fall in Minuten geklärt und auch die Kommunikation wird im Allgemeinen sehr vereinfacht.

Hört sich alles sehr gut an, hat jedoch auch seine Nachteile. Es gibt viele unseriöse Anbieter, diese schwer von seriösen zu unterscheiden sind. Außerdem kaufen vielen Menschen gerne erst ein was sie davor auch in der Hand gehalten haben bzw. ist der zwischenmenschliche Kontakt für viele von großer Bedeutung. Nicht jeder Anbieter im Internet hat auch gleichzeitig ein Ladengeschäft in der Gegend des Kunden. Die Veränderung zu vor 10 Jahren ist enorm. Man wird überflutet mit Werbe-Emails und es besteht die Gefahr das Kundendaten ohne Rücksicht weitergegeben werden. Jeder muss für sich selbst entscheiden wo er oder sie seine Prioritäten setzt. Dinge wie Lebensmittel oder Medikamente sollte man nur mit Vorsicht im Internet kaufen, da es dort besonders wichtig ist persönlich beraten zu werden bzw. das Produkt vor dem Kauf vor Augen zu haben.

Wirtschaften in der heutigen Zeit von Facebook und anderen Social Media Diensten wie etwa Twitter kann hilfreich sein, sollte aber mit Vorsicht getan werden.

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