Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit

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Arbeitslosigkeit ist für alle Betroffenen nach einiger Zeit eine große psychische Belastung. Hoffnungslosigkeit macht sich breit und es werden oft bestimmte soziale Kontakte gemieden. Dies führt nicht selten zu einer psychischen Erkrankung des Arbeitslosen. Durch Schuldgefühle die entstehen können verliert der Betroffene an Handlungsfähigkeit und Selbstvertrauen. Diese Dinge führen immer Tiefer in die gefühlte Ausweglosigkeit vieler Arbeitslose.

Volkswirtschaftlich entsteht ebenfalls ein erheblicher Schaden. Es gibt direkte wirtschaftliche Folgen wie beispielsweise einen Ausfall der Nachfrage. Arbeitslose sind keine Steuerzahler (direkte Steuern) und zahlen auch keine Sozialversicherungsbeiträge. Krankheiten nehmen zu, da der Arbeitslose in einer schlechten psychischen Verfassung ist. Eine erhöhte Arbeitslosigkeit in einer Volksrepublik hat auch ein Ansteigen der Kriminalitätsrate zur Folge. Unterschieden wird zwischen folgenden Arten der Arbeitslosigkeit:

 * Konjunkturelle Arbeitslosigkeit

Diese tritt auf bei einer schwachen Konjunktur. Die Nachfrage geht zurück.

* Strukturelle Arbeitslosigkeit

Bei einem Wandel in der Wirtschaftsstruktur kann diese Art der Arbeitslosigkeit auftreten. Zum Beispiel bei Abwanderung eines Wirtschaftssektor.

* Technologische Arbeitslosigkeit

Diese entsteht wenn neue Entwicklungen am Arbeitsmarkt eingeführt werden. Derzeit ist der Bereich der Kommunikations- und Informationstechnologien der am stärksten und schnellsten wachsende.

* Friktionelle Arbeitslosigkeit

Bei Aufgabe des alten Arbeitsplatzes und dem Eintritt in ein neues Arbeitsverhältnis vergeht Zeit

* Saisonale Arbeitslosigkeit

Jahreszeitlich bedingte Beschäftigungsschwankungen (z.B. in der Landwirtschaft, im Baugewerbe, in der Gastronomie).

* Verdeckte Arbeitslosigkeit

Arbeitslose ohne Arbeitslosenunterstützung. z.B. Schulabgänger

In Deutschland waren in den Jahren 2011 bis 2013 zum ersten Mal seit Anfang der 90er-Jahre weniger als drei Millionen Personen arbeitslos gemeldet. Im Juni 2014 betrug die Arbeitslosenquote in Deutschland 6,5 Prozent. Somit liegen die Deutschen unter dem EU-Durchschnitt von zur Zeit 10,4%.

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