Archiv für Dezember 2014

wildtiere

Online-Handel mit bedrohten Wildtieren boomt

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Es sind Zahlen die erschrecken – 33.006 bedrohte Wildtiere, Wildtierteile-und produkte werden jährlich im Internet zum Verkauf angeboten.

Im Jahre 2014 hat der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) auf 280 Internetplattformen, verteilt auf 16 Ländern, genauer nachgeforscht und kam zu diesem Ergebnis.  Der Internet-Handel boomt und ist somit eine noch höhere Bedrohung für die schon ohnehin gefährdeten Arten.

Die anonymen Käufer und Verkäufer schrecken vor nichts zurück und sind skrupelloser denn je. Bedrohlicher Weise steigt die Nachfrage stetig – 2008 waren es lediglich 7000 Angebote auf 183 Plattformen.

Auch Deutschland ist kein ungeschriebenes Blatt und so fand man auf 13 Handels-Portalen insgesamt 1666 Anfragen, in denen 4837 geschützte Tiere und Tierprodukte angeboten wurden. Insgesamt ergab sich eine Summe von mehr als 7,8 Millionen Euro.

Ein Großteil waren geschützte Schildkröten und Elfenbein-Angebote. Auch waren exotische Vogelarten und Wildtierprodukte-oder teile vom Handel betroffen.

Die Organisation verlangt schärfere Gesetzte und auch mehr Einsatz von der Polizei und dem Zoll. Auch die Handelsplattform Ebay hat seit 2009 den Verbot von Elfenbein, eingeführt.

Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife kritisiert vor allem die zu große Transparenz und die Leichtfertigkeit mit dem Handel bedrohlicher Tiere und Produkte, nach und außerhalb in Europa. Klare Gesetzte und Regeln müssen geschaffen werden. In Europa sei der Verkauf von Wildfängen erlaubt, di wiederum in ihren Herkunftsländern geschützt seien.

Die begehrtesten Angebote seien momentan die Borneo-Taubwarane (8000 Euro je Paar), der neuseeländische Waldgecko (5300 Euro je Paar) und auch die fransige Baumschleiche (2800 Euro je Paar).

 

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energydrinks

Litauen : Verbot von Verkauf von Energydrinks an Minderjährige

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Seit Anfang November ist der Verkauf von Energydrinks an Minderjährige in Litauen verboten. Man warnt vor Abhängigkeit, Hyperaktivität, Übelkeit, Erbrechen und Krampfanfälle. Laut einer Umfrage trinken 10 Prozent der litauischen Kinder und Jugendlichen mindestens einmal pro Woche einen Energydrink. Für die Behörden definitiv zu viel und mit dem Gesetzt soll sich einiges ändern.

Auch in Deutschland wird in Erwägung gezogen das Gesetzt einzuführen, um Kinder und Jugendliche vor dem Koffein und dem Taurin zu schützen.

Dieser Schritt sorge weltweit für eine positive Resonanz. “ Das ist ein revolutionärer Fortschritt in der Welt“, so Almantas Kranauskas, ein ranghoher Vertreter des Gesundheitsministeriums. In vielen Ländern hielt die Regelung leider nicht von Dauer. 2008 wurde in Frankreich ebenso ein Verbot von Red Bull eingeführt, das aber nach kurzer Zeit  wieder gekippt worden war. Auch Dänemark und Norwegen schlossen sich an, was ebenfalls nicht lange anhielt.

Besonders beunruhigend ist nicht nur der viele Koffein-und Tauringehalt in den Energydrinks, besonders gefährlich wird es in Kombination mit Alkohol.

Eine Studie ergab, dass 68 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren, Energydrinks zu sich nehmen. Ebenso konsumiert jedes fünfte Kleinkind unter zehn Jahren, Energy-Getränke. bei Erwachsenen sind es 30 Prozent.

Es gibt gute Gründe für den Verbot in Litauen. Red Bull versprach, durch den Konsum von einem Energydrink, eine Steigerung des Konzentrationsvermögens und körperliche Leistungsfähigkeit. Eine falsches Werbeversprechen, das mit einem Bußgeld in Millionenhöhe, bestraft wurde.

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uber

Niederlande und Neu-Delhi verbieten Uber

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Der Online-Vermittlungsdienst Uber, gesteuert via App, bekommt immer mehr Gegenwind. Die Vermittlung findet zwischen Fahrgästen und Fahrern ihres eigenen Autos statt und bringt die Fahrgäste an ihren gewünschten Ort. Hört sich ziemlich simpel an, ist traditionellen Taxiunternehmern aber ein Dorn im Auge. Der Betreiber dieser App mit dem Namen Uber verdient an jeder vermittelten Fahrt 20 Prozent des Fahrpreises. Ein Unternehmen, das in kürzester Zeit im großen Stil expandierte und einen Umsatz von 213 Millionen machte.

Mittlerweile kommt jedoch immer wieder Gegegenwind für die Vermittlungs-App auf. Nach einer Vergewaltigungsfestnahme, in Neu-Dehli, gegen einen  Fahrer wurde die App in der indischen Hauptstadt verboten. Nun verbietet man auch in der gesamten Niederlande die sogenannte Taxi-App. Für das Gericht in Den Haag, ist die Beförderung von Fahrgästen, ohne Lizenz, gesetzeswidrig. Der Richter geht allerdings noch einen Schritt weiter und droht der Firma, ein Bußgeld in Höhe von 100.000 Euro, für den Fall, das sie gegen das Gesetzt handeln. Auch die Fahrgäste müssen mit einem Strafgeld in Höhe von bis zu 40.000 Euro rechnen. Jedoch besteht Uber weiter auf seinen Fahrdienst, denn durch die private Vermittlung zahlen die Gäste weniger als bei einem Taxi.

„In diesen Fällen verstößt auch Uber gegen das Gesetz, weil es eng mit diesen Fahrern zusammenarbeitet und an dem Erlös beteiligt ist“, erklärte das Gericht. Für den Richter ist das Urteil noch längst nicht der letzte Schritt gewesen.

Uber selbst kündigte an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.

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Amazon-Mitarbeiter starten Streik

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Die Gewerkschaft Ver.di lässt es drauf ankommen und ruft zum Streik unter den Amazon Mitarbeitern auf. Und das gerade vor Weihnachten. Grund für den Streik ist die Forderung nach mehr Lohn für die Amazon-Mitarbeiter. Durch die Vorweihnachtszeit steigt der Druck auf Amazon und Ver.di hofft auf ein schnelleres erreichen der Forderungen..

Der weltgrößte Versandhandel soll mehr zahlen und so haben rund 300 Beschäftigte, seit Montagnacht im hessischen Bad Hersfeld, ihre Arbeit niedergelegt.  Kunden befürchten nun, das ihre Weihnachtsgeschenke nicht rechtzeitig zu Weihnachten geliefert werden. Allerdings bestätigte Amazon in einer Stellungnahme, dass die Geschenke pünktlich ankommen werden, wenn sie bis spätestens 21. Dezember eingehen. Wählt man den Premiumversand kommen die Geschenke pünktlich am 23. Dezember an. Wenn man an Heiligabend bis morgens um 6 Uhr den Morning- bzw. Evening-Express-Versand wählt, stehen die Geschenke noch rechtzeitig unterm Weihnachtsbaum. Wichtig ist hier aber das man direkt bei Amazon gekauft werden. Hier hat man, laut Amazon, die Garantie, dass die Geschenke auch pünktlich geliefert werden.

Falls sich die Lieferung verspätet und man an Heiligabend ohne Geschenke da steht, gewährt Amazon ein Rückgaberecht von 30 Tagen.

Momentan ist die Cyber Monday Woche bei den Kunden äußerst beliebt. Für die Mitarbeiter steigt jedoch das Arbeitsvolumen und auch der Arbeitsdruck.

„Solange der Konzern den Beschäftigten Respekt und Schutz durch Tarifverträge verweigere, werde auch der Druck aufrecht erhalten“, so Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

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iPhone 6 steht an der Spitze

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Apple kann sich mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus auf die Schulter klopfen. Die Verkaufszahlen sprechen für sich und auch in Deutschland legt Apple gewaltig zu.

Am 9.September wurde das iPhone 6 und iPhone 6 Plus erstmals vorgestellt. Mit der Einführung der neuen Geräte, wurden die Marktanteile weltweit erhöht. Vor allem überzeugt das kleinere iPhone 6 in vollen Zügen.

Im September lag der Marktanteil bei 32,6 Prozent, im Oktober gab es einen positiven Anstieg von 41,5 Prozent. In Großbritannien erreichte Apple Rekordzahlen von 39,5 Prozent. Spitzenwerte erreichte Apple allerdings in Japan. Im September waren es 31,3 Prozent und im Oktober rekordverdächtige 48 Prozent Marktanteil. Die Deutschen sind mit den neuen iPhone noch nicht ganz warm geworden aber trotzt alledem legte Apple deutlich zu. Im September waren es 11,8 Prozent und im Oktober 16,9 Prozent Marktanteil.

Laut einer Statistik besteht der Großteil aus treuen Apple-Fans, die von einem älteren IPhone-Modell auf das neue wechselten. Nur 5 Prozent stiegen von einem Samsung Smartphone auf Apple um. Überwiegend junge Menschen (16-24 Jahre) sind von Apple besonders überzeugt und waren auch schon im Besitz des Vorgängers. Gründe für das neue IPhone 6 waren die LTE-Fähigkeit, der größere Bildschirm und das Design.

Bei den Deutschen sieht es etwas anders aus. Die meisten Android-Anhänger, blieben auch bei der Samsung-Smartphone-Wahl. Und obwohl es einen Rückgang von 2,9 Prozent gab, steht Samsung mit 74,9 Prozent immer noch an der Spitze. Mit 7 Prozent Marktanteil, liegt das Windows Phone, auf Platz 3.

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Heiko Maas will mehr Transparenz bei Warentest

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Bundesverbraucherminister Heiko Maas (SPD) kritisiert die hohe Manipulationen bei Produkttests und möchte mehr Sicherheit für den Verbraucher schaffen. Einer der bekannten Fälle waren die gefälschten Tests bei der ADAC.

„Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass Produkttests und Umfragen nicht manipuliert werden“

Es soll nun in Zukunft strenger gehandelt werden und sogenannte Selbstverpflichtung, mitsamt einer Liste, soll kommende Woche veröffentlich werden. In der Liste werden Konzerne dazu verpflichtet, ihrer Identität offenzulegen um so mehr Transparenz für den Verbraucher zu gewähren und auch für einen verbesserten Überblick sorgen.

„Wer testet eigentlich die Tester?“

Zu den Unternehmen gehören die Stiftung Warentest, Ökotest oder das Computermagazin c´t Heise. Sie müssen somit Auskunft über Testmethoden, Eigentümerstruktur oder auch Grundzüge der Einnahmequellen preisgeben. Auch muss die Testberichterstattung vom Anzeigebereich strukturiert getrennt werden, das jede Einflussnahme ausgeschlossen werden kann. Ebenso muss der Verbraucher über Vorteile, Kriterien oder auch Urteile aufgeklärt werden.

Der Grund für drastische Maßnahmen, war die Manipulation des ADAC, bei der Preisverleihung „Gelber Engel“. Deutschlands größter Automobilklub rutschte in die größte Vertrauenskrise seit über 100 Jahren. „Die Gelben Engel“ manipulierte die traditionsreiche Liste der Lieblingsautos der Deutschen. 19 Millionen Mitglieder traf es wie ein Schlag ins Gesicht.

Obwohl der ADAC der Anstoß für die Selbstverpflichtung war, sind auch alle anderen „herzlich“ eingeladen etwas zu verändern, so Heiko Maas. Angeblich sollen die „Gelben Engel“ verstanden haben, dass das Vertrauen der Mitglieder, das A und O sei. Tatsächlich hat der ADAC eine komplett neue Umstellung veranlasst und möchte so das Vertrauen der 19 Millionen Mitglieder, wieder gewinnen.

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Amazon will kostenlosen Steaming-Dienst einführen

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Der Onlineriese Amazon will neben dem Video-on-Demand-Dienst, Prime Instant, einen neuen Media-Service einführen. Seit dem Frühjahr 2014 brodelt die Gerüchteküche und Anfang 2015 soll es soweit sein.

Prime Instant soll allerdings weiter bestehen bleiben. In den USA kostet eine Mitgliedschaft 99 Dollar (96 Euro), in Deutschland 49 Euro im Jahr. Für die Abonomenten und auch für die Vermarktung von Produkten, kommt der kostenlose Service genau richtig, denn durch Werbung soll der neue Dients finanziert werden und man hat kostenlosen Zugang zu allen Angeboten.

Für die Konkurrenz in den USA und auch in Deutschland, Hulu, Netflix, Watchever, Maxdome, Sky Online & Co., könnte der neue Service eine große Gefahr sein. Aktuell nutzen 25 Millionen Menschen den kostenpflichtigen Service Prime Instant. Vergleichbar hat die Plattform Netflix, knapp 35 Millionen Abonomenten und steht an der Spitze.

Unter den Experten in den USA, ist der neue Amazon-Service unter den Namen „Netflix-Killer“ bekannt. Netflix gehört zu der beliebtesten Plattform in Amerika und kostet allerdings 8 Euro im Monat.

Mit diesen Zahlen hat Amazon einen guten Start in eine neue Dimension des Streamen – Media-Angebote und gleichzeitig eine große Palette an Produkten stöbern, die auf jeden Abonomenten abgestimmt ist.

Bislang hat sich Amazon zum Starttermin, Name des neuen Service und dem Unfang der Angebote,noch nicht geäußert.

Wenn Ihnen die Amazon Angebote gefallen sollten sie eventuell mal eine Blick auf Amazon-Fire TV werfen. Was genau das ist und wie es funktioniert erfahren Sie wenn Sie die Amazon-Fire TV Seite besuchen.

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Schwierige Zeiten für Schoko-Liebhaber von Ferrero Produkten?

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Unwetter und Frost erstatten der Türkei dieses Jahr schon frühzeitig einen Besuch. Der Frühjahr bot keine guten Bedingungen für eine ideale Ernte und somit fällt die Haselnuss- Ernte eher kärglich aus.

Das Unternehmen Ferrero hat sich bisher zu den Umständen noch nicht geäußert aber man geht davon aus, das Nutella, Hanuta und auch Ferrero Roche, demnächst teurer werden. Sinkt nämlich das Angebot, so steigen auch die Preise.

Falls die Haselnuss – Ernte in der Türkei weiterhin schlecht ausfällt, überlegt Ferrero die Nüsse aus einem anderen Produktionsland, wie dem US-Bundesstaat Oregon, zu kaufen. Allerdings müsste man hier mit Geschmacksveränderungen bei Nutella in Kauf nehmen, warnt die türkische Zeitung „Milliyet“

Provinzen wie Giresun, Trabzon, Rize und Ordu die als Haupt der türkischen Haselnuss-Produktion gelten, wurden vom Unwetter überrascht und zerstörte ein Teil der diesjährigen Ernte. 

Die Türkei gilt als weltweit größter Haselnuss – Produzent. Im vergangen Jahr erreichten sie eine Haselnuss – Ernte von 500.000 Tonnen und standen somit auf Platz 1. Die türkische Landwirtschaftskammer errechnet für 2014 eine Haselnuss – Ernte von gerade mal  370.000 Tonnen

Im vergangen Jahr bezahlte man für 1 Kilogramm Haselnüsse, Sechs türkische Lira. Das sind umgerechnet etwas mehr als 2 Euro. Inzwischen liegt der Preis bei Elf türkische Lira und ergibt ein Plus von mehr als 80 Prozent.

Nutella gehört zu eins der beliebtesten Brotaufstriche auf der ganzen Welt. Die Rezeptur ist bis Heute streng Geheim. Bekannt ist aber , das die Haselnüsse im Brotaufstrich eher eine Notlösung waren, als gewollt.

 

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ebola

Die Ausbreitung der tödlichen Seuche Ebola

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Der Virus Ebola versetzt momentan Menschen in große Panik. Mehr als 1000 Menschen sind bereits daran gestorben, die WHO (Weltgesundheitsorganisation) meldete weitere 1848 Fälle und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Epidemie breitet sich schlagartig und ohne jeglicher Kontrolle aus. Erst der letzte Verdachts-Fall von Ebola, kam aus Spanien. Hier wurde ein Patient mit Symptomen wie Fieber und Durchfall in die Klinik Alicante gebracht. Der Patient war kürzlich in seine Heimat Nigeria gereist und wurde in Spanien daraufhin sofort in Quarantäne gebracht. Zum Glück wurde Entwarnung gegeben.

Aber wie breitet sich die tödliche Seuche aus?

Forscher und Ärzte haben den Verlauf des Virus rekonstruiert und gaben nun die Ergebnisse ihrer Studie preis. Ein zweijähriges Kind aus dem Dorf Meliandou im Guéckédou-Distrikt in Guinea sei das erste Ebola-Opfer, als Patient Null, gewesen. Magenkrämpfen, Fieber und blutigen Stuhlgang waren die Symptome. Vier Tage später starb das Kind. Kurze Zeit später folgte die Mutter, seine dreijährige Schwester, seine Großmutter und eine Krankenschwester, die sie pflegte.

Die Dörfer Dandou Pombo, Gbandou und Dawa, die in unmittelbarer Nähe des Dorfes Guéckédou-Distrikt liegen, seien die nächste Anlaufstellen des tödlichen Virus. In der Zeit weiß noch niemand,wie es zu dem Tot der Familie kam. Vorsichtsmaßnahmen waren durch die Ungewissheit nicht gegeben.

Jeder Infizierte ist ein Multiplikator der Seuche und es starb nun auch ein sechstes Opfer, eine Hebamme aus Meliandou und einige Tage später ein Verwandter. Die Seuche breitet sich unfassbar schnell aus und begleitet die Menschen nun weiter ins Dorf Dandou  Pombo, wo weitere fünf Menschen zum Opfer des tödlichen Virus werden.

Die zahlen haben kein Ende und es erinnert an einen Horror-Film. Im nächstliegenden Dorf Baladou-Distrikt sterben 14 Menschen, im Farako-Distrikt vier, in Macenta 15 und in Kissidougou fünf. Innerhalb von einigen Monaten hat sich das Virus auf über zehntausenden Quadratkilometer verbreitet.

Bislang ist zudem noch kein Durchbruch in der Herstellung eines geeigneten Impfstoffes, der auch schnell in möglichst großer Anzahl hergestellt werden kann, gelungen.

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