Archiv für November 2014

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Arcandor-Chef Thomas Middelhoff bleibt in Haft – Zelle wird alle 15 Minuten kontrolliert

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Er gehörte zu den einflussreichsten Managern  – Nun sitzt er im Gefängnis!

Der ehemalige Arcandor-Chef Thomas Middelhoff bleibt vorläufig in Haft. Die 15. Strafkammer des Essener Landgerichts verurteilten den Ex-Spitzenmanager, wegen Untreue in 27 Fällen und Steuerhinterziehung, zu drei Jahren Haft ohne Bewährung.

Auch Fluchtgefahr bestehe bei dem früheren Manager, weshalb er direkt im Gerichtssaal in Gewahrsam genommen wurde. Gründe hierfür seien Middelhoff´s Wohnsitz im Ausland, die Höhe der verhängten Freiheitsstrafe und die berufliche Situation. Ebenso besteht die Befürchtung,das sich der ehemalige Manager, in der JVA Essen, sich was antun könnte und somit wird die Zelle alle 15 Minuten kontrolliert. Allerdings seien derartige Kontrollen, für Häftlinge, die zum ersten Mal im Gefängnis sitzen und mit der Situation überfordert sind, üblich.

Für Thomas Middelhoff droht ,neben seiner Haftstrafe, eine weitere Niederlage. Allerdings als Kläger. Middelhoff fordert im Verfahren,eine Summe von gut 100 Million Euro von der Privatbank Sal. Oppenheim. Er sei bei der Anlage in mehrere Fonds (Oppenheim-Esch-Fonds) falsch beraten worden. Sal. Oppenheim verlangt allerdings im Gegenzug, dem Richter zufolge, ebenfalls mehr als100 Millionen Euro von Middelhoff, da er diverse Darlehnen nicht zurück  gezahlt hat. Nach derzeitigem Sach-und Streitstand, sieht es aber für den Kläger schlecht aus. Die Entscheidung soll am 3. Februar verkündet werden.

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Insolvenz

Einzelhandelskette Strauss Innovation droht die Insolvenz

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Rote Zahlen schreibt die Einzelhandelskette Strauss Innovation und steht nun vor der Insolvenz. Insgesamt 1400 Mitarbeiter sind betroffen und bangen um ihren Arbeitsplatz. Nun sucht das Konzern Schutz vor Gläubigern.

Die Warenhauskette hat ein sogenanntes Schutzschirmverfahren, einer Vorstufe der Insolvenz, beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt und hofft so auf Rettung vor dem Ende. Ein Schutzschirm wurde für Firmen wie unter anderem Strauss Innovation erschaffen, die kurz vor der Pleite stehen, um Großkonzerne aus Notsituationen zu befreien.

In Kürze soll entschieden werden, wie es nun weitergeht und ob die 96 Filialen weiter bestehen bleiben. Außerdem wurde vom Gericht, ein Sachverwalter beauftragt, der ein Sanierungskonzept erstellen wird. Trotz alledem bleiben die Ladengeschäfte geöffnet und auch Garantie-und Gewährleistungsansprüche, bleiben dem Kunden erhalten.

Strauss Innovation gibt vor allem der „Wetterlage“ die Schuld an dem Missstand.  Durch den milden Winter, stand der Verkauf von Winterkleidung im Rückstand und wurde somit negativ beeinflusst. Die Handelskette bietet ein hohes Sortiment an Mode, Lebensmittel, Weine und auch Möbel und Accessoires.

Warenhäuser stehen vor allem durch den Online-Handel massiv unter Druck und so steigt die Konkurrenz stetig. In den vergangen Jahren gab es mehrere Pleite-Vorfällen. Unter anderem der Baumarktkonzern „Praktiker“  und die Drogerie Handelskette „Schlecker“.

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Milch wird billiger

Aldi senkt Preis für Milchprodukte

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Der Discounter Aldi senkt die Preise für Milchprodukte radikal. Aufgrund des Überangebots werden zwar nicht nur Milchprodukte um satte 14 Prozent im Preis gesenkt, auch Quark und Sahne werden 4 bis 6 Cent günstiger. Demnach kostet ab Montag eine Tüte Milch nicht wie gewohnt 69 Cent sondern nur noch 59 Cent, wie Aldi Nord und Aldi Süd mitteilte. Zudem reduzieren beide Discounter-Ketten auch die Preise für Hackfleisch, Bratwurst und auch Schweinekoteletts. Da Aldi Marktführer ist, ist es nicht auszuschließen, dass andere Discounter nachziehen und ebenfalls die Preise für Milch-und Fleischprodukte senken.

Innerhalb kürzester Zeit hat Aldi somit zwei Preissenkungen bei Milchprodukten durchgeführt. Anfang Oktober wurden die Preise für Milch, Frisch-und Schmelzkäse und Käseaufschnitt um gewaltige 13 Prozent reduziert. Die Konkurrenz, wie Rewe, Edeka und Norma zogen unmittelbar nach und senkten ebenfalls die Preise. Auch die Edeka-Tochter Netto und Penny folgten der Preissenkung binnen weniger Stunden.

Die Milchpreise auf den Erzeugermärkten stehen unter massivem Druck. Grund dafür ist nicht nur das russische Einfuhrverbot für Milchprodukte im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise und die nachlassende Nachfrage chinesischer Kunden, auch die hohe Milchanlieferung in Deutschland trägt dazu bei. Durch die hohe Nachfrage, die weltweit besteht, erreichte das von den Molkereien gezahlte Milchgeld 2013, einen Höchststand. Im März dieses Jahres begann nach der enormen Preissenkung, ein kontinuierlicher Abwärtstrend.

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter reagierte kritisch auf die radikale und schnelle Preissenkung.“Wir steuern wieder auf eine Krise zu“, so der Verbandssprecher,

 

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