Archiv für Juli 2014

Wirtschaftssanktionen

Weitere Wirtschaftssanktionen gegen Russland

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Die Europäische Union hat sich auf eine erneute Runde von Wirtschaftssanktionen gegen Russland entschlossen. Ab sofort dürfen russische Banken keine Wertpapiere mehr in der EU an- und verkaufen, außerdem soll es ein Exportverbot von Waffen, Militärtechnik und Spezialgeräte zu Förderung von Erdöl geben. Zudem sollen auch künftige Rüstungslieferungen verboten werden. Ausgenommen ist der Erdgassektor, da Europa von Gaslieferungen aus Russland abhängig ist. Grund der Sanktion, ist die Haltung des russischen Präsidenten Wladimir Putin gegenüber der prorussischen Separatisten der Ost-Ukraine. Sobald die Regierung in Moskau an einer Lösung der Ukraine – Krise interessiert ist, würde sich die EU bereit erklären, ihre Entscheidung abzuändern.

Der ausschlaggebende Punkt der erneuten Wirtschaftssanktionen war der Absturz der Malaysia-Airlines Maschine über Separatistengebiet in der Ukraine. Am 17. Juli kamen 298 Zivilisten auf ihrem Flug von der Niederlande nach Malaysia ums Leben. Kurz nach dem EU-Beschluss erweiterten auch die USA ihre Sanktionen gegen drei russische Banken : die Großbank VTB, die Russische Landwirtschaftsbank und die Bank of Moscow. Ab sofort sind Finanzierungsgeschäfte mit diesen Banken für US-Bürger verboten, teilte das Finanzministerium in Washington mit.

Für die deutsche Wirtschaft sind die Sanktionen alles andere als optimal und es werden Milliarden-Verluste befürchtet. Experten schätzen das deutsche Firmen später stärker unter dem Wirtschaftskrieg leiden werden als russische Firmen. Kanzlerin Angela Merkel sieht diese „Warnung“ an Russland als „unumgänglich“. Nun liegt es in russischer Hand den Konflikt zu lösen und zu einer Zusammenarbeit zu kommen.

In der Rangliste der wichtigsten Handelspartner Deutschlands (2013), belegte Russland den 11.Platz. Insgesamt wurden Waren im Wert von 36,1 Milliarden Euro nach Russland exportiert. Besonders Maschinen, Kraftwagen und Kraftwagen-teile standen oben auf der Liste.

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Staatsverschuldung Italien

Italiens Staatsverschuldung weiterhin enorm

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Italiens Staatsverschuldung steigt weiterhin rasant. Die Rechnungen an Unternehmen ihres Landes können nicht mehr beglichen werden und Italien steht kurz vor einem Kollaps. Anleger befürchten nun, das die Wirtschaft in Italien außer Kontrolle gerät

Nach Angaben der Zentralbank liegt die Summe bei 75 Milliarden Euro. Obwohl Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi im März versprochen hatte bis zum Sommer alle Schulden zurück zuzahlen, verschob er die Begleichung der offenen Rechnungen erneut. Aus Geldmangel gab es Fabrikschließungen, Angestellte wurden bereits entlassen und Liquiditätsprobleme sammeln sich. Trotzt der äußerst schlechten Situation erhält der Staat auf den Finanzmärkte, Geld so billig wie niemals zuvor.

Wirtschaftsminister Pier Carlo nahm das Versprechen des Ministerpräsidenten zurück und versprach, dass die Forderung bis Ende des Jahres beglichen werden soll. Wie sich nun herausstellte steigt die Staatsschuldenquote rapide in die Höhe. Zuletzt lag sie bei 135,6 Prozent. Nur noch Griechenland steht mit 174,1 Prozent noch schlechter da. Mit unter 2,7 Prozent erreichten die Zinsen italienischer Staatsleihen einen neuen Tiefstand.

Verglichen mit anderen Krisenländern, sind die Staatsdefizite im Land Italiens noch gemäßigt. Dennoch steht der italienische Staat vor neuen Herausforderungen. Italien muss jährlich enorme Summen an seine Gläubiger zurückzahlen und parallel dazu neue Kreditgeber finden. Was sicherlich eine weitere Hürde darstellen dürfte.

Trotzt weiterhin politischer Unsicherheitsfaktoren in Italien meldeten sich ausländische Investoren zurück. Unter anderem Malta und Litauen.„Es ist dringen notwendig, dass ausländische Investoren mehr italienischen Bonds erwerben“, sagte Analystin Chiara Manenti von Intesa Sanpaolo. Es muss also weiter gezittert werden bis Italien die Finanzkrise hinter sich lässt, wann genau wieder mehr Stabilität in das Europäische Land einkehrt ist bisweilen noch völlig offen.

 

 

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Steuern

Beihilfe zur Steuerhinterziehung – Schweizer Großbank UBS zahlt 300 Millionen Euro Strafe

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Um den Streit über die Beihilfe zur Steuerhinterziehung ein Ende zu setzen, hat die Schweizer Großbank UBS, mit den Bochumer Steuerbehörden sich auf eine Summe von 300 Millionen Euro als Strafzahlung festgelegt. Grund hierfür waren die vom Land Nordrhein-Westfalen gekaufte Steuer-CDs mit Daten der mutmaßlichen Steuerhinterzieher. Es ist die bislang höchste Strafe, die ein Schweizer Konzern in Deutschland jemals bezahlen musste.

Trotz des Vorwurfs steigerte die Bank ihren Gewinn unerwartet um 792 Millionen Schweizer Franken ( ~650 Millionen Euro).

Schon 2009 musste sich die Schweizer Großbank an der Beteiligung von Steuerhinterziehung verantworten und akzeptierte eine radikale Strafe von 780 Millionen Dollar. Damals hat die Bank 19.000 Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen und rund 18 Milliarden Dollar verschleiert. Später wurden an die US- Regierung  insgesamt 4.700 Kundendaten geliefert.

Eine Rekordstrafe musste auch die Credit Suisse (CS) begleichen. Die Großbank hatte ebenfalls US-Bürgern bei der Hinterziehung von Steuern geholfen. 2,6 Milliarden Dollar wurden überwiesen um den Steuerstreit in den USA zu begleichen. Dies ist somit auch die höchste Strafe die jemals in den USA für steuerrechtliche Vergehen verhängt wurde..

Zur Information:

Die UBS AG ist eine Schweizer Großbank. Ihr Hauptsitz befindet sich in Zürich und Basel. Ihre Niederlassungen ist in 50 Ländern vertreten und gehört somit zu einer der 28 Großbanken, die vom Financial Stability Board, eingestuft werden. Sie stehen unter einer strengen Überwachung und besonderen Anforderungen an die Ausstattung mit Eigenkapital. 2007 wurde die UBS als eine der größten Vermögensverwaltungen der Welt geschätzt. Kundengelder in Höhe von 3.189 Milliarden Schweizer Franken wurde Ende 2007 verwaltet.

Jährlich bietet die UBS 300 freie Ausbildungsplätze sowie Praktika an. Durchschnittlich wurden 70 Prozent aller Lehrabgänger übernommen. 2009 sank die Übernahme auf 50 %. Neu eingeführte und befristete Arbeitsverträge wurden geschaffen.

 

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Der Euro

Der Euro

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Im Europäischen Raum, zu dem auch Deutschland zählt, gilt der Euro als Währung. Im Jahr 2001 wurde der Euro in Deutschland bzw. in Europa eingeführt. Er löste zugleich mehrere bedeutende Währungen ab. Mittlerweile zählt er International zu den stärksten Währungen überhaupt.

Vorteile des Euros

Bis zur Einführung des Euros gab es zahlreiche Währungen, was für den europäischen Raum von Nachteil gewesen ist. Schuld waren die Wechselkurse, die sich ständig änderten. Währungen wie die D-Mark oder der französische Franc galten zwar als stark, doch im Vergleich zum dominanten US-Dollar waren diese Währungen nicht sehr bedeutend außerhalb ihrer Landesgrenzen.

Nicht nur die Unternehmen sondern auch die Bürger der EU-Mitgliedstaaten profitierten vom Euro. Um sich innerhalb der EU besser bewegen zu können bzw. nicht ständig Geld wechseln zu müssen, wurde der Euro eingeführt. Der Euro sollte allerdings nicht nicht immer Euro heißen. Die ersten Ideen, innerhalb Europas eine gemeinschaftliche Währung zu etablieren, kamen in den späten 70er Jahren auf. Deutschland und Frankreich waren besonders darum bemüht, eine europäische Gemeinschaftswährung zu etablieren. Damals trug die erste Rechnungseinheit die Bezeichnung ECU. ECU steht für European Currency Unit (Europäische Währungseinheit). Mit dem ECU wurde der erste Grundstein geschaffen. Die Bedeutung des ECU war jedoch nicht allzu hoch bemessen. Zwar wurde der Wechselkurs des ECU regelmäßig überprüft und an die Währungen der einzelnen EU-Mitgliedstaaten (damals gab es anstelle der EU die EG) angepasst, doch Zahlungen wurden mit dem ECU nur selten getätigt. Am 1. Januar 1999, wurde der ECU vom Euro abgelöst. Weil die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung beschlossen war, folgte schon kurz darauf die langsame Umstellung. Der offizielle Umtauschkurs der Deutschen Mark zu einem Euro beträgt 1,95583 DM.

 

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Private Versicherungen

Private Versicherungen

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Mit dem Thema private Versicherungen wird wohl jeder Deutsche im Laufe seines Lebens konfrontiert. Ob beim Kauf eines Autos oder im Fall einer Selbstständigkeit. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, welche Versicherungen benötige ich wirklich und wo schließe ich diese ab.

Ja, es gibt tatsächlich private Versicherungen, die sehr sinnvoll sind. Das beste Beispiel hierfür ist die Haftpflichtversicherung. Diese tritt für Schäden ein, die sie als Versicherungsnehmer, einer anderen Person oder Sache zufügen (außer bei Vorsatz). Diese ist eine Pflichtversicherung falls Sie ein Auto auf sich zulassen oder eine freiwillige für sich selbst als Person. Sie ist relativ günstig und wirklich sinnvoll, da dort erhebliche Schäden entstehen können.

Des weiteren gibt es die Hausratsversicherung die auch zur Kategorie sinnvoll gehört. Im Falle einer Selbstständigkeit sollten sie stets eine private Krankenversicherung abschließen, da sie nun nicht mehr über die gesetzliche Krankenversicherung abgesichert sind.

Die gesetzliche Rente wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr ausreichend für kommende Generationen sein bzw. geringer ausfallen als Ihnen lieb ist. Somit sollte auch in Betracht gezogen werden eine private Rentenversicherung abzuschließen.

Alle anderen privaten Versicherungen sind mehr oder weniger Luxus bzw. es sollte gründlich abgewägt werden, ob diese benötigt werden. Darunter fallen z.B. die Rechtsschutzversicherung oder eine Unfallversicherung. Vor dem Abschluss einer Versicherung empfiehlt es sich die verschiedenen Anbieter zu vergleichen. Es gibt dort wesentliche Preisunterschiede. Direktversicherungen sind Versicherungen die lediglich einen Internetservice und eine Hotline anbieten. Diese sind meistens günstiger aber sie haben dort keinen persönlichen Ansprechpartner vor Ort.

Außerdem macht es Sinn mehrere Versicherungen bei einen und dem selben Anbieter abzuschließen, da man von Rabatten profitieren kann.

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Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit

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Arbeitslosigkeit ist für alle Betroffenen nach einiger Zeit eine große psychische Belastung. Hoffnungslosigkeit macht sich breit und es werden oft bestimmte soziale Kontakte gemieden. Dies führt nicht selten zu einer psychischen Erkrankung des Arbeitslosen. Durch Schuldgefühle die entstehen können verliert der Betroffene an Handlungsfähigkeit und Selbstvertrauen. Diese Dinge führen immer Tiefer in die gefühlte Ausweglosigkeit vieler Arbeitslose.

Volkswirtschaftlich entsteht ebenfalls ein erheblicher Schaden. Es gibt direkte wirtschaftliche Folgen wie beispielsweise einen Ausfall der Nachfrage. Arbeitslose sind keine Steuerzahler (direkte Steuern) und zahlen auch keine Sozialversicherungsbeiträge. Krankheiten nehmen zu, da der Arbeitslose in einer schlechten psychischen Verfassung ist. Eine erhöhte Arbeitslosigkeit in einer Volksrepublik hat auch ein Ansteigen der Kriminalitätsrate zur Folge. Unterschieden wird zwischen folgenden Arten der Arbeitslosigkeit:

 * Konjunkturelle Arbeitslosigkeit

Diese tritt auf bei einer schwachen Konjunktur. Die Nachfrage geht zurück.

* Strukturelle Arbeitslosigkeit

Bei einem Wandel in der Wirtschaftsstruktur kann diese Art der Arbeitslosigkeit auftreten. Zum Beispiel bei Abwanderung eines Wirtschaftssektor.

* Technologische Arbeitslosigkeit

Diese entsteht wenn neue Entwicklungen am Arbeitsmarkt eingeführt werden. Derzeit ist der Bereich der Kommunikations- und Informationstechnologien der am stärksten und schnellsten wachsende.

* Friktionelle Arbeitslosigkeit

Bei Aufgabe des alten Arbeitsplatzes und dem Eintritt in ein neues Arbeitsverhältnis vergeht Zeit

* Saisonale Arbeitslosigkeit

Jahreszeitlich bedingte Beschäftigungsschwankungen (z.B. in der Landwirtschaft, im Baugewerbe, in der Gastronomie).

* Verdeckte Arbeitslosigkeit

Arbeitslose ohne Arbeitslosenunterstützung. z.B. Schulabgänger

In Deutschland waren in den Jahren 2011 bis 2013 zum ersten Mal seit Anfang der 90er-Jahre weniger als drei Millionen Personen arbeitslos gemeldet. Im Juni 2014 betrug die Arbeitslosenquote in Deutschland 6,5 Prozent. Somit liegen die Deutschen unter dem EU-Durchschnitt von zur Zeit 10,4%.

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Wirtschaften

Wirtschaften in Zeiten von Facebook und Co.

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Wirtschaften in Zeiten von Facebook und Co. wird immer wichtiger. Die Möglichkeiten im heutigen World Wide Web scheinen nahezu Unendlich für jeden der sein Produkt vermarkten oder für seine Dienstleistungen werben möchte. Es kann zu jeder Zeit für Produkte aller Art eine Homepage oder eine Facebook Seite erstellt werden. Im Gegensatz zu früher hat man somit riesiges Potential um seine Zielgruppe als Unternehmer zu erreichen.

Vor allem Dienstleister wie Versicherungen oder Telekommunikationsanbieter haben deutlich mehr Möglichkeiten Kunden zu erreichen und können so für geringere Kosten, wesentlich mehr für sich werben. Eine Facebook Seite zu erstellen geht schnell und ist vor allem kostenlos. Auch der Weg zum Store ist nicht mehr von Nöten, da man lediglich mit wenigen Klicks, einen Vertrag über das Internet abschließen kann. Man erreicht Mitarbeiter über Mails oder per Chat, Kundenanfragen sind im besten Fall in Minuten geklärt und auch die Kommunikation wird im Allgemeinen sehr vereinfacht.

Hört sich alles sehr gut an, hat jedoch auch seine Nachteile. Es gibt viele unseriöse Anbieter, diese schwer von seriösen zu unterscheiden sind. Außerdem kaufen vielen Menschen gerne erst ein was sie davor auch in der Hand gehalten haben bzw. ist der zwischenmenschliche Kontakt für viele von großer Bedeutung. Nicht jeder Anbieter im Internet hat auch gleichzeitig ein Ladengeschäft in der Gegend des Kunden. Die Veränderung zu vor 10 Jahren ist enorm. Man wird überflutet mit Werbe-Emails und es besteht die Gefahr das Kundendaten ohne Rücksicht weitergegeben werden. Jeder muss für sich selbst entscheiden wo er oder sie seine Prioritäten setzt. Dinge wie Lebensmittel oder Medikamente sollte man nur mit Vorsicht im Internet kaufen, da es dort besonders wichtig ist persönlich beraten zu werden bzw. das Produkt vor dem Kauf vor Augen zu haben.

Wirtschaften in der heutigen Zeit von Facebook und anderen Social Media Diensten wie etwa Twitter kann hilfreich sein, sollte aber mit Vorsicht getan werden.

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gesetzlicher Mindestlohn

Gesetzlicher Mindestlohn in Deutschland

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Der gesetzliche Mindestlohn ist ein Werkzeug des Staates um den Arbeitnehmer zu garantieren, dass er von seinem Lohn leben kann. Wer einen zu geringen Stundenlohn hat, kann meistens seine monatlichen Ausgaben nicht decken. Der Mindestlohn soll das in Zukunft verhindern. Immer mehr deutsche Politiker und Bürger sprechen sich für den Mindestlohn aus. In den meisten europäischen Ländern ist er schon lange Gang und Gebe. Es wird als entwürdigend empfunden, wenn Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer 40 Stunden die Woche arbeiten und danach außerdem noch zum JobCenter gehen müssen um sich und seine Familie ernähren zu können.

Auf der anderen Seite sagen bestimmte Arbeitgeber, dass sie sich aufgrund der wirtschaftlichen Situation, einen Mindestlohn nicht leisten können. Als Konsequenz würden sie dann Entlassungen vornehmen oder die Mehrkosten auf den Kunden abwalzen.

Zur Zeit gibt es einen Mindestlohn in verschiedenen Branchen. Jedoch gibt es keinen flächendeckenden für jeden Arbeitnehmer in Deutschland. Außerdem geht es beim Mindestlohn darum, dass sich Firmen mit Dumping-Löhnen gegenseitig unterbieten und somit den Lohn weiter runterdrücken. Aus sozialer Sicht, wird man wahrscheinlich nicht um einen flächendeckenden Mindestlohn drumherum kommen.

Da Deutschland eines der letzten verbliebenen Staaten Europas ist, läuft alles darauf hinaus, dass die Deutschen nachziehen werden. Expertenmeinungen gehen auseinander, ob der gesetzliche Mindestlohn sich schädlich oder positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken wird. Fest steht jedoch, das ein gesetzlicher Mindestlohn mehr motiviert arbeiten zu gehen, da man als Arbeitnehmer sich sein kann ein bestimmtes Einkommen zu erzielen. Der geforderte Mindestlohn beträgt 8,50 € in Deutschland und liegt somit im Mittelfeld im Vergleich zu Deutschlands Nachbarn.

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Wichtige Rechtsformen im Überblick

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In Deutschland gibt es viele verschiedene Rechtsformen die ein Unternehmen annehmen kann. Um einen besseren Eindruck davon zu bekommen soll die folgende Übersicht die Rechtsformen näher beschreiben.

Rechtsformen

Rechtsformen

Ein Eigentümer eines Einzelhandelsunternehmen betreibt seine Geschäfte als Kaufmann. Er hat die alleinige Befugnis in seinem Unternehmen, haftet aber auch in voller Höhe allein und vollständig mit seinem Betriebs- und Privatvermögen. In der OHG gibt es oft mehrere Gesellschafter die sich dann auch die Geschäftsführung teilen und gemeinsam haften. Ein Einlagekapital ist nicht vorgeschrieben, wird in der Praxis jedoch häufig im Gesellschaftsvertrag festgehalten. Der Gewinn fließt im Sinne des Gesellschaftsvertrages den einzelnen Gesellschaftern zu.

Bei der GmbH wird oft ein Geschäftsführer durch die Gesellschafter bestimmt. Der Geschäftsführer kann auch selbst als Gesellschafter in die GmbH involviert sein. Wird eine GmbH mit der Mindesteinlage von 25.000,- Euro gegründet dann haftet die GmbH mit eben dieser Einlage von 25.000,- Euro. Die Gesellschafter haften nur mit Ihrer selbst getätigten Eigenkapitaleinlage in das Unternehmen.

Die Kommanditgesellschaft ist wie die OHG eine Personengesellschaft, deren Zweck das gemeinsame betreiben eines Handelsgewerbe ist. Der Komplementär einer KG haftet voll umfänglich mit seinem Privatvermögen, die Kommanditisten dagegen haften nur eingeschränkt mit ihrer Einlage.

Die Aktiengesellschaft dürfte die, von diesen fünf, am seltensten vorkommende Rechtsform sein. Da die Anforderungen einer AG enorm groß sind und dadurch nur große Unternehmen diese Rechtsform wählen. Die Mindesteinlage einer AG beträgt 50.000,- Euro und die Leitung übernimmt ein gewählter Vorstand.

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Bevölkerungs Entwicklung, demografischer Wandel

Demografischer Wandel in Niedersachsen

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Schon lange ist abzusehen, dass durch die ständige sinkende Geburtenrate und die Landflucht ein negativer demografischer Wandel statt findet, bis 2030 sollen überall Arbeitsplätze verloren gehen. Anders in Niedersachsen. Für den westlichen Teil sehen Ökonomen eine wunderbare Zukunft. Es wurde analysiert, welche Auswirkung die Entwicklungen in den kommenden 16 Jahren auf den gesamten deutschen Arbeitsmarkt haben.

Laut einer Berechnung vom Hamburger Weltwirtschaftsinstituts wird im Jahr 2030 das westliche Niedersachsen ein von jungen Menschen bevölkerter Landstrich sein, der dem demografischen Wandel trotzt.

Es gibt nicht viele Orte, an dem Arbeitsplätze geschaffen werden.Durch die Landflucht und die sinkende Geburtenrate verschwinden in vielen Gegenden Arbeitsplätze. Anders ist das in den Landkreisen Emsland, Cloppenburg und Vechta in Niedersachsen. Hier wird der Arbeitsmarkt im Gegensatz besonders schnell wachsen. Bis zu 12% wachstum am Arbeitsmarkt wird hier teilweise erwartet.

Zu verdanken hat die Region das Wachstum der Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie, die in den letzten Jahrzehnten vollkommene Strukturen in dem Gebiet gebildet haben. Für alle Schritte in der Produktion gibt es Firmen direkt aus der Region. Ob Zucht, Schlachtung, oder spezieller Transport, alles ist räumlich ansässig.

Gelockt werden Arbeitnehmer schlichtweg durch eine günstige demografische Entwicklung. Günstiger Wohn- und Lebensraum für Familien laden Mitarbeiter regeltrecht in das Emsland ein.

Negativer demografischer Wandel im Osten

Im Osten sieht die Entwicklung wieder deutlich anders aus. Experten erwarten bis zum Jahr 2022 einbußen an Arbeitsplätzen von bis zu 22%. Bis zu jeden dritten erwerbsfähigen Arbeiter verlieren einige Kreise im Osten.
Ausgenommen oder nur leicht getroffen von dieser Entwicklung sind die metropolen wie Berlin, Leipzig, Dresden. Eine katastrophale Entwicklung, da sich Arbeitsplätze in die Regionen verschieben, in der zumeist genug qualifizierte Arbeitnehmer vorhanden sind.
Bis 2030 wird durch diesen Bevölkerungsschwund jeder zehnte Arbeitsplatz verloren gehen.
Ein solcher demografischer Wandel zieht weit mehr Folgen mit sich.

Ein Beispiel ist nur dass sich in Niedersachsen die betroffenen Gemeinden die Frage stellen müssen, ob Schulen und Kitas ausreichen – im Osten muss man über Schließungen nachdenken.

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